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Kramp Gruppe steigert den Umsatz 2014 um 6,7 Prozent

von , am
02.06.2015

Die Kramp Gruppe steigerte 2014 den Umsatz auf 668 Millionen Euro. Das EBITDA stieg um fast zehn Prozent auf 70 Millionen Euro. Die Schwerpunkte des vergangenen Jahres lagen, nach Angaben des Unternehmens, auf dem Herausarbeiten von Synergieeffekten, die durch die Partnerschaft zwischen Kramp und Grene entstehen, sowie einer Effizienzsteigerung in allen Bereich des Unternehmens.

Der Vorstand Kramp Gruppe: (v. l.n.r.) Tom Wolterinck, Mario Babic, Eddie Perdok, Hans Scholten und Carsten Thygesen. © Werkbild
Der Kramp Vorstand bewertete die Entwicklung des Unternehmens – laut Stellungnahme im veröffentlichten Geschäftsbericht 2014 – als positives Ergebnis. "2014 war ein gutes Jahr für die Kramp Gruppe. Mit der Umsatzsteigerung auf 668 Millionen Euro haben wir unsere Ziele erreicht. Wir haben nicht nur ein hervorragendes Umsatzwachstum erzielt, sondern auch begonnen im gesamten Unternehmen in jeder Hinsicht effizienter miteinander zu arbeiten", sagt Eddie Perdok, CEO der Kramp Gruppe.
 
Das Ziel der Kramp Gruppe liege darin, der wesentliche, unverzichtbare Partner für seinen Kunden und Lieferanten zu sein. "Ein gutes Beispiel dafür ist unsere Partnerschaft mit den Traktorenherstellern AGCO und SDF", so Perdok. "Als Partner ergänzen wir uns ideal und gemeinsam können wir ein Komplettpaket an Leistungen anbieten, sodass sich unsere Kunden keinerlei Sorgen über die Beschaffung und Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Zubehör machen müssen. Wir planen künftig ähnliche Partnerschaften mit anderen Herstellern. Partnerschaft mit unseren Kunden bedeutet für uns mit den Fachhändlern zusammen zu arbeiten, ihre Sprache zu sprechen, ihre Denkweise zu teilen und ihnen Lösungen anzubieten, sodass ihre Arbeit erfolgreicher und einfacher wird. Nur wenn unsere Kunden erfolgreich sind, sind wir es auch."
 
In Bezug auf Umsatz und Marktanteil habe die Kramp Gruppe in allen Ländern, in denen das Unternehmen vertreten ist, zugelegt, hieß es in einer Pressemeldung. "In Ländern wie Spanien, Portugal, Italien, Tschechien, der Slowakei und Ungarn, in denen Kramp vergleichsweise noch nicht so lange aktiv ist haben sich Umsatz und Marktanteil innerhalb kurzer Zeit stark verbessert. Auch in Frankreich, Polen und Russland war eine deutliche Steigerung in diesen Bereichen zu verzeichnen."
 
Die Gesamtinvestitionen die Kramp im Geschäftsjahr 2014 getätigt hat, beliefen sich auf über 23 Millionen Euro. Diese flossen insbesondere in die Bereiche IT und E-Business. Darüber hinaus wurde der Bau der neuen Firmenzentrale im niederländischen Varsseveld Ende 2014 fertiggestellt. Zudem wurde mit der Erweiterung des Logistikzentrums in Konin (Polen) begonnen.
 
Die Aussichten für 2015 seien positiv, erläuterte das Unternehmen weiter: "Im ersten Quartal dieses Jahres lag der Umsatz auf Budgetkurs. Kramp rechnet für das Jahr mit einen Umsatz von 720 Millionen Euro. 2014 wurde eine Menge Zeit und Energie investiert, um die Produktlinien von Kramp und Grene zusammenzuführen. Kramp geht davon aus, dass sich die Ergebnisse dieser Bemühungen 2015 bemerkbar machen. Da durch die im Jahr 2013 geschlossene Partnerschaft der beiden Unternehmen viele Synergieeffekte entstanden sind, geht die Kramp Gruppe davon aus, dass sich die Ergebnissituation weiter verbessern wird."
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