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Krone weiter auf Kurs

von , am
07.01.2015

Die Krone Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 1,6 Milliarden Euro erwirtschaften. Das entspricht einem Plus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (rund 1,5 Milliarden Euro).

Die Krone Produktionsstätte in Spelle. © Werkbild
Die Inlandsumsätze der Krone Gruppe stiegen gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 459 Millionen Euro. Gleichzeitig sind die Exportumsätze um 11 Prozent auf 1.167 Millionen Euro gewachsen. Damit erzielte die Krone Gruppe 28 Prozent (Vorjahr 29 Prozent) ihres Umsatzes in Deutschland und 72 Prozent (Vorjahr 71 Prozent) im Export.
 
Im Nutzfahrzeugbereich konnte Krone den Umsatz um knapp 17 Prozent auf rund 1,08 Milliarden Euro (Vorjahr 925 Millionen Euro) steigern und unterstreicht damit seine Position in einem hart umkämpften Markt. Unverändert ist Deutschland der wichtigste Absatzmarkt für Krone; hier wurden rund 28 Prozent des Umsatzes generiert. Auf den ausländischen Märkten hat sich der Umsatz um 20 Prozent von 647 Millionen Euro auf 776 Millionen Euro erhöht; zu den bedeutendsten Absatzmärkten gehören Skandinavien, das Baltikum und Osteuropa.
 
Im Landtechnikbereich registrierte Krone nach vier sehr umsatzstarken Jahren, in denen der Krone Maschinen- und Ersatzteilumsatz jeweils überproportional anstieg, im Geschäftsjahr 2013/2014 einen leicht rückläufigen Markt. So belief sich der Umsatz im Landtechnikbereich auf 548 Millionen Euro (Vorjahr 564 Millionen Euro). Zu diesem Umsatz trugen der deutsche Markt mit 28 Prozent, die Zentral- und nordeuropäischen Markte mit insgesamt 33 Prozent, Osteuropa mit 14 Prozent und die überseeischen Länder mit 25 Prozent bei.
 
Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 316 Millionen Euro auf knapp 354 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote stieg von 43,9 Prozent auf nunmehr 46,4 Prozent. Der Krone-Gruppe steht mittel- und langfristiges Kapital von rund 614 Millionen Euro (Vorjahr 584 Millionen Euro) zur Verfügung.
 
Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte Krone planmäßig in den Standort Spelle; mit dem Neubau des Technologiezentrums wurde der bereits 2010 gestartete Aktionsplan „MBK 2015“, der eine nachhaltige Umstrukturierung der Abläufe in der Maschinenfabrik zum Ziel hat, konsequent umgesetzt. Im Nutzfahrzeugbereich standen die Entwicklung der neuen Krone Trailer Achse sowie die Umsetzung des „All-in-Krone“-Trailers im Investitions-Fokus. Bei diesem Fahrzeug sind alle Teile „Krone gebranded“ und mit einer Krone Ersatzteilnummer versehen. So haben Transportunternehmer bei allen Fragen rund um Service, Wartung und Ersatzteile nur noch einen Ansprechpartner. Parallel dazu hat sich Krone signifikant im Bereich Dienstleistungen positioniert und hat im Nutzfahrzeugbereich einen komplett neuen Online-Shop installiert. Darüber hinaus hat Krone auch im Bereich Datenmanagement investiert und inzwischen an den Standorten Spelle und Werlte entsprechende Kompetenzteams aufgebaut.
 
Die durchschnittliche weltweite Mitarbeiterzahl (Stammbelegschaft) des Krone-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2013/2014 auf 2614 (Vorjahr 2406) an. Darin enthalten sind 203 Auszubildende (Vorjahr 139). Zurückzuführen ist der Anstieg der Mitarbeiter unter anderem auf die Übernahme mehrerer Zeitarbeitnehmer in ein Arbeitsverhältnis in der Landtechnikproduktion am Standort Spelle.
 
"Das abgelaufene Geschäftsjahr war für uns ein anstrengendes aber auch erfolgreiches Jahr", betont Geschäftsführer Bernard Krone. "Wir haben uns unserer Verantwortung gestellt und alle Hausaufgaben gründlich erledigt. Nicht nur im Bereich Produktionstechnik gehören wir zu den führenden Herstellern, auch als Komplett-Dienstleister rund um unsere Maschinen und Fahrzeuge haben wir uns nachhaltig positioniert. Auf diesem soliden Fundament können wir in den nächsten Jahren aufbauen und in alten und neuen Märkten weiter wachsen."
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