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Geschäftsentwicklung

Krone unverändert stark am Markt

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Julia Seitz, Agrartechnik
am
16.12.2017

Gegen den Trend – mit diesen Worten lässt sich die Entwicklung des Unternehmens Krone in den vergangenen Geschäftsjahren treffend beschreiben. Während insbesondere viele Landtechnik-Hersteller starke Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, konnte Krone auch in diesem Geschäftsjahr einen Rekordumsatz erwirtschaften. Da auch der Umsatz der Krone Nutzfahrzeug-Gruppe ein Rekordhoch erreichte, summiert sich der Gesamtumsatz der Krone Gruppe auf 1,9 Milliarden Euro (Vorjahr 1,8 Milliarden Euro).

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Die Inlandsumsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 515,5 Millionen Euro. 30,8 Prozent des Inlandumsatzes entfielen auf den Bereich Landtechnik, 69,2 Prozent auf die Fahrzeugtechnik. Insgesamt erzielte die Krone Gruppe 27,2 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland; im Vorjahr waren es 28,4 Prozent. Im Ausland generierte Krone Umsatzerlöse in Höhe von 1,4 Milliarden Euro; das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 7,6 Prozent. Von den Auslandsumsätzen entfielen 30,7 Prozent auf den Bereich Landtechnik, 69,3 Prozent auf die Fahrzeugtechnik. Damit lag der Auslandsanteil am Umsatz mit 72,8 Prozent etwas über Vorjahresniveau (71,6 Prozent).

Im Geschäftsjahr 2016/2017 beliefen sich die Umsatzerlöse der Krone Nutzfahrzeug-Gruppe mit rund 1,3 MilliardenEuro leicht über Vorjahresniveau. Unverändert ist Deutschland mit 27,2 Prozent Marktanteil und einem Umsatz von 356,6 Millionen Euro (Vorjahr 364,7 Millionen Euro) der stärkste Einzelmarkt. Auf den ausländischen Märkten konnte Krone weiter zulegen und steigerte den Umsatz auf 956 Millionen Euro (Vorjahr 855 Millionen Euro). Zu den wichtigsten Absatzmärkten zählt Westeuropa mit 43,8 Prozent (Vorjahr 41 Prozent) sowie die osteuropäischen Märkte mit 21,6  Prozent (Vorjahr 26,5 Prozent).

Im Landtechniksegment wirkte sich die Markterholung des Milchpreises ab Ende 2016 positiv aus. Von diesem Trend profitierte auch Krone und konnte aufgrund einer erfreulichen Marktentwicklung – insbesondere in der zweiten Geschäftsjahreshälfte – die Umsatzerlöse auf 582,8 Millionen Euro (Vorjahr 569,8 Millionen Euro) steigern. Zu diesem Umsatz trugen der deutsche Markt mit 27,3 Prozent (Vorjahr 25,1 Prozent) bei, die westeuropäischen Märkte mit 33,1 Prozent (Vorjahr 32,4 Prozent), Nordamerika mit 15,4 Prozent (Vorjahr 20,4 Prozent), Osteuropa mit 9,9 Prozent (Vorjahr 10,6 Prozent) und die übrigen Märkte mit 14,3 Prozent (Vorjahr 11,4 Prozent).

Die weltweite Mitarbeiterzahl des Krone Konzerns stieg aufgrund der Konzern-Erweiterung im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4 497 (Vorjahr 4 281) an. Die Zahl der Auszubildenden sank leicht auf 243 (Vorjahr 261).

Das Investitionsvolumen des Krone Konzerns lag bei rund 76 Millionen Euro (Vorjahr 37,1 Millionen Euro), die im Wesentlichen in eine neue Farbgebung am Standort Werlte, den Neubau eines zentralen Distributionszentrum Spare Parts Logistics für sämtliche Nutzfahrzeugprodukte in Herzlake und die automatisierte Fertigung von Komponenten am Standort Herzlake flossen. Am Standort Spelle wurden in der mechanischen Fertigung die Bearbeitungstechnologien und die Kapazität den wachsenden Anforderungen weiter angepasst. Zudem kam der erste Industrieroboter zur Be- und Entladung von Werkzeugmaschinen in Einsatz.

 

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