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Nachruf

Kurt Milde verstarb Mitte April nach kurzer schwerer Krankheit

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
24.04.2018

Völlig unerwartet, verstarb nach kurzer schwerer Krankheit, Unternehmer Kurt Milde am 15.04.2018 im 80. Lebensjahr.

Kurt Milde

Geboren war Kurt Milde im Sudetenland am 20. August 1938. In den Kriegswirren 1946 zwangsausgesiedelt, über Umwege kam er mit seiner Mutter nach Gebenbach und hat hier seine Heimat gefunden. Bis zum Schluss stand er seinen Söhnen und Enkelkindern bei der Führung des von Ihm 1962 gegründeten Familienunternehmens zu Seite. Seit der Firmengründung im Jahr 1962, wo der Grundstein für die heutige Milde GmbH gelegt wurde, hat sich das Unternehmen im Laufe der Jahre rasant entwickelt.

Bei der Firmengründung im kleinen Ort Burgstall bestand die Belegschaft aus vier Mitarbeitern, heute zählt das Unternehmen mehr als 70 Mitarbeiter. In den Jahren 1968/1969 zog der Betrieb von Burgstall an den heutigen Standort nach Gebenbach. Im Betrieb Gebenbach wurde Anfangs eine Kfz-Werkstätte betrieben und zugleich der Grundstein für den Handel und Reparatur mit Landmaschinen und Kleingeräten gelegt.

Durch seinen Weitblick, den unermüdlichen Einsatz und Antrieb zu Neuem, wuchs die Firma stetig und der Bekanntheitsgrad und das Einzugsgebiet erweiterte sich schnell. Kurz nach dem Mauerfall strecke er seine Fühler auch in die neuen Bundesländer aus und bereits im Jahr 1991 wurde ein neuer Zweigbetrieb in Bornitz gebaut, welcher seine zweite Heimat wurde und kurz vor seinem Tod noch durch eine zusätzliche Investition erweitert wurde. Im Jahr 2004 folgte eine erneute Erweiterung durch die Eröffnung des Zweigbetriebes Vorbach. Im Jahr 2015 wurde in Creußen ein neuer Betrieb gebaut und im gleichen Jahr erfolgte noch der Umzug von Vorbach nach Creußen.

Seine beiden Söhne Thomas und Kurt begannen in seinem Betrieb die Berufsausbildung und durchliefen die einzelnen Abteilungen. Im Jahr 2008 schied Kurt Milde sen. als Geschäftsführer aus dem Unternehmen aus, war jedoch bis zuletzt als Berater und Leiter der Zweigniederlassung in Bornitz aktiv.

Seine ganze Schaffenskraft hat er in den Aufbau und Entwicklung der Firma investiert, durch seinen Einsatz entwickelte sich aus einer kleinen KFZ- und Landmaschinen Werkstatt das Unternehmen zu einem weit bekannten Fachbetrieb mit drei Standorten.

Besonders stolz war er immer auf die teils über 40 jährigen Geschäftsbeziehungen von Lieferanten wie BCS, Einböck, der Same-Deutz-Fahr Gruppe und vielen weiteren deutschen und europäischen Herstellern. Seine Ideen und Visionen waren der Antrieb für alle Mitarbeiter, er war Vorbild und Leitperson über viele Jahrzehnte.

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