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Landtechnikindustrie erreicht neues Allzeithoch

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Markus Messerer, Agrartechnik
am
28.02.2019

Die in Deutschland produzierenden Landmaschinen- und Traktorenhersteller erzielten im vergangenen Jahr einen Umsatzrekord.

VDMA Scherer

Mit einem kräftigen Produktionsplus von 10 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro setzen sie erneut eine Bestmarke. "Die Wachstumsserie unserer Branche setzt sich weiter fort, denn innovative Landtechnik ist weltweit gefragt wie nie", sagt Dr. Bernd Scherer, Geschäftsführer des VDMA Landtechnik.

Der entscheidende Grund für die Branchen-Hausse war der starke Preisauftrieb auf den globalen Milchmärkten. Seit dem Frühjahr 2018 haben aber auch die Weizen- und Grobgetreidepreise ordentlich angezogen. "Auf den ersten Blick scheint dieses Branchenhoch erstaunlich, war das vergangene Jahr doch vielerorts von Extremwetter geprägt. Sieht man genauer hin, wird allerdings klar, dass sich die Gesamtlage weitaus heterogener und damit auch deutlich undramatischer darstellt", erläutert Scherer.

Gute Geschäfte mit dem Handel

Hierzulande waren von der extremen Trockenheit vor allem landwirtschaftliche Betriebe in Nord- und Ostdeutschland betroffen. Auf das Landtechnikgeschäft hat sich das jedoch kaum ausgewirkt. "Im Jahresverlauf konnte die Industrie mit dem deutschen Landmaschinenhandel ein sattes Umsatzplus von 13 Prozent realisieren. Aber auch in anderen europäischen Märkten waren die Zuwächse vielerorts zweistellig", sagt Scherer.

Die anhaltend hohen Lagerbestände im Handel könnten jedoch auf die laufende Geschäftsentwicklung eine bremsende Wirkung haben.

Zuwächse in allen Segmenten

"Wachstum gab es 2018 in allen Segmenten", sagt Scherer. Mit einem Plus von 16 Prozent stand der Erntemaschinenabsatz an der Spitze, gefolgt von den Traktoren, die sich auf einem ähnlich hohen Niveau bewegten. Selbst die Bodenbearbeitungstechnik, der Produktbereich mit dem geringsten Wachstum, erreichte noch ein Plus von drei Prozent.

Für 2019 rechnet der VDMA mit weiterem Wachstum auf den Endkundenmärkten. Insbesondere diejenigen Märkte, die im Vorjahr – entgegen dem allgemeinen Trend – eine schwächere Performance lieferten, befinden sich derzeit im Aufwind. "Dies gilt für Frankreich, unseren größten Exportmarkt im Westen, ebenso wie für Russland, unseren größten Exportmarkt im Osten", resümiert Scherer.

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