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Geschäftsentwicklung

Lemken steigert Umsatz und Mitarbeiterzahl

Lemken Pflug
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
18.02.2019

Lemken hat sein Geschäft weiter gesteigert - trotz der allgemein schwierigen Rahmenbedingungen im letzten Jahr. Der Umsatz betrug für das vergangene Jahr insgesamt 380 Millionen Euro, was einem Wachstum von sechs Prozent entspricht. Der Exportanteil liegt unverändert bei 77 Prozent.

Lemken Kurzscheibenegge

Nach einem guten Auftragsstart 2018 sorgte die starke Trockenheit im Verlauf des Jahres für einen Dämpfer, berichtet der Hersteller. Vor diesem Hintergrund ist Geschäftsführer Anthony van der Ley dennoch mit der Unternehmensentwicklung im abgelaufenen Jahr zufrieden: „Die Wetterturbulenzen haben unsere Planung und die Terminsituation arg beansprucht. Auch unsere Lieferanten sind dadurch erheblich unter Druck geraten. Zum Glück sind wir als Familienunternehmen im engen Austausch mit unseren Kunden und Handelspartnern. Und dank unserer engagierten, flexiblen Mitarbeiterschaft konnten wir alle Bestellungen und Servicewünsche schnellstmöglich befriedigen.“

Stärkster Markt bleibt nach Unternehmensangaben Deutschland, hier konnte der Umsatz um acht Prozent gesteigert werden. Im Export hat sich vor allem Frankreich erholt, denn der Absatz ist nach mehreren Jahren wieder deutlich gestiegen. In Westeuropa insgesamt liefen die Geschäfte positiv, denn gute Verkaufszahlen hatte Lemken ebenfalls in Benelux, Spanien und Italien sowie in Großbritannien. Bedeutsame Exportmärkte sind außerdem Kanada und USA. Dort ist das Geschäft erneut zweistellig gewachsen, teilt das Unternehmen weiter mit. Die Produktionsstätte in Indien laufe nach sechs Jahren sehr erfolgreich, der Umsatz mit den zwei- bis drei- scharigen Pflügen hat sich verdoppelt. Ebenfalls sehr gut lief es in der Ukraine, berichtet Lemken weiter. Russland war 2018 der zweitgrößte Exportmarkt für Lemken, obwohl die Umsatzerwartungen nicht vollständig erfüllt wurden. Noch junge erfolgreiche Märkte sind Japan, mit deutlichem Anstieg, und Australien, wo die Vertriebsstrukturen neu aufgebaut werden.

Auch über alle Produktgruppen gesehen entwickelte sich der Umsatz positiv. Besonders deutlich war das Wachstum bei den Pflügen und den Kurzscheibeneggen. Genauso erfolgreich verliefen die Verkäufe von Sämaschinen und Grubbern.

Lemken hat darüber hinaus 8,5 Millionen Euro vor allem für Werkserweiterungen und Modernisierungsmaßnahmen investiert. Außerdem wurde begonnen, eine neue umfassende Werkslogistik umzusetzen, wodurch die Materialversorgung der Montagelinien effizienter gestaltet und der Platzbedarf für neue Produktreihen gesichert werden. 

Zum Jahresende waren bei Lemken insgesamt 1.635 Mitarbeiter beschäftigt, 165 mehr als im Vorjahr. Das Familienunternehmen geht auch für 2019 von einem guten Geschäftsverlauf aus und die bisherigen Auftragseingänge liegen auf hohem Niveau.

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