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Werksneubau

Linde Hydraulics eröffnet neues Hauptwerk

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Markus Messerer, Agrartechnik
am
13.07.2016

Die Linde Hydraulics GmbH & Co. KG hat mit einem Festakt das neu gebaute Hauptwerk in Aschaffenburg eröffnet. Das Investitionsvolumen liegt bei 80 Millionen Euro.

Die Linde Hydraulics GmbH & Co. KG hat mit einem Festakt das komplett neu gebaute Hauptwerk in Aschaffenburg eröffnet. Das Werk besteht aus rund 22.000 Quadratmeter großen Produktions- und Montagehallen und einem erweiterbaren Verwaltungskomplex. Die 700 Mitarbeiter der Linde Hydraulics erhalten damit einen neuen Arbeitsplatz: 400 Mitarbeiter in Produktion und Montage sowie 300 Mitarbeiter unter anderem in Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Qualität, Auftragsmanagement und Einkauf. 


Mit einem Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Euro handelt es sich dabei um eine der größten Fabrikinvestitionen auf der grünen Wiese in Bayern in der letzten Dekade. Finanziert wurden Grundstückserwerb, Neubau und Investitionen in neue moderne Anlagen von einer Objektgesellschaft, deren Träger Weichai Power ist, der Mehrheitsanteilseigner von Linde Hydraulics. Die Eröffnungsfeier fand in Anwesenheit von Guo Shuqing (Gouverneur der Provinz Shandong), Klaus Herzog (Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg), Tan Xuguang (Chairman und CEO von Weichai Power) sowie Gordon Riske (Vorsitzender des Vorstands der Kion Group AG), statt.

Wachstumspotenzial im Fokus

"Mit dem hochmodernen Neubau hat sich Linde Hydraulics eine hervorragende Grundlage für die weitere eigenständige Entwicklung und zu mehr Wettbewerbsfähigkeit geschaffen", sagte Dr. Jörg Ulrich (CEO von Linde Hydraulics) während der Veranstaltung. Man werde Wachstumspotenziale und Innovationschancen künftig schneller und effektiver nutzen können. 
Tan Xuguang sagte: "Mit der Investition in das neue vergrößerte Werk in Aschaffenburg setzen wir ein klares Zeichen für unser Vertrauen in die Innovationskraft und das langfristige Wachstumspotenzial des Hauptstandortes von Linde Hydraulics. Von hier aus sollen in Zukunft auch die Impulse für den erfolgreichen Expansionsweg in die asiatischen Märkte gesetzt werden."

Energie-Management und -Rückgewinnung

Der Neubau soll hinsichtlich Energieeffizienz mit modernster Gebäudetechnik ausgestattet sein. So werden das Energiesparen und die Rückgewinnung von Energie optimal abgestimmt. Beispielsweise bei der Nutzung der Maschinen-Abwärme, die über Wärmetauscher dem System wieder zugefügt werden. Das neue Werk ist ISO 50001 zertifiziert. Die Chance des kompletten Neubaus hat Linde Hydraulics insbesondere auch für die Optimierung der Arbeitsabläufe und Informationsflüsse genutzt.

"Wir legen bei unseren Produkten, beispielsweise unserem hydraulischen Start-Stopp-System, hohen Wert auf besondere Energieeffizienz. Mit dem Neubau haben wir nicht nur die Werks-Struktur für eine deutlich verbesserte interdisziplinäre Zusammenarbeit optimiert, sondern auch das Werk selbst weiter optimiert", sagte Dr. Steffen Appel (Mitglied der Geschäftsführung und verantwortlich für den Neubau). "Ich danke allen Beteiligten, die das Bau- projekt nicht nur termingerecht sondern auch budgetgerecht abgeschlossen haben."

Das Werk verfügt über die Kapazität von 150.000 Hydraulikeinheiten (Pumpen und Motoren) und zusätzlichen 50.000 Montagekits zur Endmontage in anderen Werken und wurde in den letzten zweieinhalb Jahren auf einem neuerworbenen Grundstück in der Nähe des alten Werkes komplett neu erstellt. Bereits im September 2014 wurde das dazugehörige neue Parkhaus mit über 770 Parkplätzen in Betrieb genommen.

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