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Händlerzufriedenheitsbarometer

LTU 2019: Leicht negative Tendenz bei der Händlerzufriedenheit

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Markus Messerer, Agrartechnik
am
10.01.2019

Ende Oktober wurden die europäischen Ergebnisse des Dealer Satisfaction Index bekannt gegeben. Dabei teilten sich Fendt und Kubota die beste Platzierung. Im heute veröffentlichten deutschen Ergebnis des Händlerzufriedenheitsbarometers kam es zu einem anderen Ergebnis.

Deutsches Ergebnis DSI

Die Veröffentlichung des deutschen Ergebnisses des Händlerzufriedenheitsbarometers ist ein regelmäßiges Highlight auf den Landtechnischen Unternehmertagen (LTU) in Würzburg. Und mittlerweile wird es ebenfalls zu einer Regelmäßigkeit, dass sich die beiden bestbewerteten Traktormarken – nämlich Fendt und Kubota – an der Spitze abwechseln.

So konnte Fendt sein sehr gutes Gesamtergebnis leicht steigern und erreichte – bei der üblichen Benotung von 0 bis 20 (beste Note wäre die 20) – einen Wert von 15,29. Damit lagen die Marktoberdorfer wieder vor dem Hersteller Kubota, der mit 14,79 Punkten Federn lassen musste. Nichtsdestotrotz kann das japanische Unternehmen den zweiten Platz in der Händlerzufriedenheit sicher verteidigen.
 

Größter Zugewinn bei Case IH / Steyr

Deutsches Ergebnis DSI Entwicklung

Den dritten Platz in der Händlerzufriedenheit konnte diesmal Valtra für sich in Anspruch nehmen. Die AGCO-Marke hat ihr Ergebnis von 14,34 Punkten ebenfalls ausbauen können und verdrängte folglich Claas auf den vierten Platz. Die Saatengrünen mussten diesmal – ähnlich wie Kubota – beinahe einen ganzen Punkt in der Händlergunst abgeben.

An fünfter Stelle folgt Case IH / Steyr. Diese Marke darf sich als der Sieger des diesjährigen Händlerzufriedenheitsbarometers fühlen. Case IH / Steyr hat es geschafft, in allen Kernthemen sein vorjähriges Ergebnis zu verbessern. Nach Case IH / Steyr folgten dann Same (12,82), John Deere (12,52), New Holland (11,96), Massey Ferguson (11,89) und schließlich Deutz-Fahr (10,98). Deutz-Fahr war auch jene Marke, deren Zuspruch in der Händlerschaft insgesamt am stärksten zurückgegangen ist.

Der markenübergreifende Durchschnitt lag 2018 übrigens bei 13,3 und ist damit – nach einem Plus im Vorjahr – wieder leicht gefallen.
 

Weniger teilnehmende Händler

Ulrich Beckschulte (Geschäftsführer des Bundesverbandes LandBauTechnik) zeigte sich enttäuscht, dass die Zahl der an der Umfrage teilnehmenden deutschen A-Händler 2018 zurückgegangen sei. Der deutsche Verband vermeldete 221 Rückläufer. Das sind knapp 50 weniger als im Vorjahr. Hierfür gebe man vorrangig dem Hitzesommer die Schuld. Die Umfrage wurde Anfang Juli begonnen, als vielerorts die Ernte bereits am Laufen war. Dennoch konnten erneut alle zehn Fabrikate ausgewertet werden.

Insgesamt mussten die Händler digital 60 Fragen zu 14 Themengruppen beantworten. Diese Themengruppen lauten Image & Außendarstellung, Traktorenvermarktung, Ersatzteilevermarktung, Aftersales & Garantie, Informations- & EDV-Services, Werbung & Produktunterstützung, Abwicklung & Zahlungsbedingungen, Schulungswesen, Management, Händler-Hersteller-Verhältnis, der Beitrag zur Profitabilität, Wille zu Verbesserungen, Finanzierungsangebote sowie Diebstahlschutz.

In der Februar-Ausgabe der AGRARTECHNIK werden wir Ihnen die Ergebnisse der Marken in den einzelnen Themengruppen detailliert vorstellen.

 

Händlerzufriedenheitsbarometer 2018: So schneiden die Marken ab

Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_Teaser_1
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_Teaser_2
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_01_Fendt
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_02_Kubota
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_03_Valtra
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_04_Claas
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_05_CaseIH
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_06_Same
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_07_DeutzFahr
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_08_NewHolland
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_09_MasseyFerguson
Haendlerzufriedenheitsbarometer_2018_10_DeutzFahr
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