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Ergebnis 2018

Mann+Hummel legt leicht verbesserte Geschäftszahlen vor

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Markus Messerer, Agrartechnik
am
04.06.2019

Mann+Hummel hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2018 leicht auf 3,96 Milliarden Euro (2017: 3,9 Milliarden Euro) gesteigert.

Werner_Lieberherr

Der geringe Umsatzanstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wurde maßgeblich durch negative Währungseffekte beeinflusst. Das Ergebnis (EBIT) ist auf 93,6 Millionen Euro gesunken (2017: 185,1 Millionen Euro).

Werner Lieberherr (seit dem 30. Oktober 2018 President & Chief Executive Officer von Mann+Hummel) zeigte sich mit dem Jahresergebnis insgesamt unzufrieden: „Das erzielte Konzernergebnis entsprach nicht unseren Erwartungen und das erwartete Wachstum von Umsatz, Profitabilität und Cash Flow konnte nicht erreicht werden.“

Umfangreiches Kostenrestrukturierungsprogramm

Mit Blick auf die unbefriedigende Ertragssituation in 2018 hatte der Filtrationsspezialist bereits im Februar ein umfangreiches Kostenrestrukturierungsprogramm angekündigt, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken. Weltweit sollen durch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung 100 Millionen Euro eingespart werden, davon 60 Millionen Euro durch den Abbau von etwa 1.200 Stellen sowie 40 Millionen Euro durch Einsparungen von Sachkosten. „Wir sind davon überzeugt, dass die geplante Kostenrestrukturierung notwendig ist, um Mann+Hummel nachhaltig und erfolgreich in die Zukunft zu führen“, erläutert Werner Lieberherr.

Mann+Hummel plant, die Maßnahmen zur Kostenrestrukturierung in 2019 vollständig zu initiieren, wodurch bereits im laufenden Geschäftsjahr erste Effekte des Maßnahmenplans spürbar sein sollen. Für 2019 erwarte man daher eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung gegenüber dem Vorjahr.

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