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Massey Fergusons Flaggschiff-Baureihe jetzt noch wirtschaftlicher

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
07.07.2016

Nachdem Massey Ferguson nun bereits die dritte Motorengeneration mit entsprechender Technologie zur Schadstoffreduktion erfolgreich im Markt etabliert hat, wird nun eine weitere Lösung zur Senkung der Gesamtbetriebskosten herausgebracht.

Ohne direkte Beeinflussung der Verbrauchswerte wurde diesmal der Blick auf die Wartungskomponente gerichtet: Ab sofort wird in allen Motoren der Baureihe MF 8700 (300-400 PS) ein hydrostatischer Ventilspielausgleich verbaut. Dabei sorgt ein einfacher Hydraulikmechanismus dafür, dass das Ventilspiel automatisch ausgeglichen wird. Somit entfällt das manuelle und relativ zeitaufwändige Nachjustieren der Ein- und Auslassventile für Frischluft- und Abgasstrom im Motor. Der Aufwand für routinemäßige Servicearbeiten wird signifikant reduziert, Stillstandzeiten verkürzt und dadurch, dass automatisch sichergestellt wird, dass die leistungsrelevanten Parameter stets optimal eingestellt sind, auch maximale Effizienz sowie Einsatzsicherheit gewährleistet, so MF.

Andreas Kraus, MF Produktmanager Traktoren erklärt: „Diese einfache aber effektive Lösung spart dem Kunden bares Geld. Wenn man zum Beispiel einen MF 8732 mit einer jährlichen Leistung von 1 200 Betriebsstunden heranzieht, so verringern sich die Servicekosten unter Annahme durchschnittlicher Werkstattverrechnungssätze nach zwei Jahren bereits um 2 323 Euro, da das Nachjustieren beim 50 sowie 2 000-Stundenservice schlichtweg entfällt. Des Weiteren kann der Kunde davon ausgehen, dass der Motor stets optimal arbeitet, wodurch die Kraftstoffeffizienz hoch und der Verschleiß niedrig gehalten werden.“

Die Neuerung fließt serienmäßig und ohne Aufpreis in alle MF 8700er Traktoren ab Baudatum Juli 2016 in die Produktion ein.

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