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Ein Jahr nach der Übernahme

MaterMacc und Lovol Arbos: Umsatz in 2015 gesteigert

mm/Agrartechnik
am
17.01.2016

Vor rund einem Jahr wurde der italienische Landtechnik-Hersteller MaterMacc von dem chinesischen Konzern Lovol übernommen. Nun berichtet der Sätechnik-Spezialist von einem erfolgreichen Verlauf des Jahres 2015.

© Werkbild

Der Sämaschinen-Hersteller Matermacc mit Sitz im nordöstlichen Italien (San Vito al Tagliamento) vermeldet für 2015 eine Umsatzsteigerung. Der neue Geschäftsführer Massimo Zubelli erklärte, dass es sich um ein besonders ereignisreiches Jahr gehandelt hätte, in dem Matermacc mit einer Reihe von wichtigen Veränderungen konfrontiert worden sei. Dabei habe man sich besonders auf Umwandlung des Unternehmens von einer familiengeführten Organisation hin zu einem Tochterunternehmen des Lovol-Konzerns konzentriert. Weiter seien erhebliche Investitionen getätigt worden, unter anderem auch in das Personal. Gemeinsam mit dem chinesischen Mutterkonzern wurde eine No-Tillage-Pflanzmaschine entwickelt, die bereits in der Produktion stehe.

Der Umsatz sei bei MaterMacc in den vergangenen zwölf Monaten um acht bis zehn Prozent gestiegen, hieß es in der Pressemeldung von MaterMacc weiter. Das sei insbesondere in Hinblick auf die schwierige Marktlage bemerkenswert. Viele Wettbewerber würden nämlich unter Umsatzrückgängen von 15 bis 20 Prozent leiden.

Unternehmenspräsident Andrea Bedosti erläuterte die einzelnen Ergebnisse des Geschäftsjahres. So sei die Rentabilität von MaterMacc auf dem Niveau des Vorjahres. Ein extrem positiver Cash-Flow erlaube weitere Investitionen. Diese flössen zum Beispiel in den Kauf verschiedener Grundstücke um den Firmensitz und in die neuen Produkt-Reihen. MaterMacc arbeite zudem sehr eng mit der Lovol Arbos Spa zusammen. Diese Beteiligungsgesellschaft, die vollständig im Besitz der Foton Lovol Ltd ist, habe zum Ziel, Traktoren, Erntemaschinen und weitere Landtechnik in Europa zu fertigen. Das Tochterunternehmen MaterMacc Spa und der Firmenkomplex in San Vito al Tagliamento sei hierin das Zentrum für die Entwicklung und Produktion von Bodenbearbeitungsmaschinen, Sä- und Pflanztechnik, sowie Pflanzenschutzspritzen.

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