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Neue Firma der Fliegl Gruppe „Fliegl alutec GmbH“ nimmt Produktion auf

la/AGRARTECHNIK
am
08.03.2016

Zwei Jahre nach dem großen Umzug von Töging am Inn nach Mühldorf am Inn, kehrt in den ehemaligen Hauptsitz der Fliegl Agrartechnik GmbH wieder Leben ein. Die ehemalige Produktionsstätte des Agraranhängerherstellers dient seit Sommer 2015 als Dreh- und Angelpunkt für die Fliegl alutec GmbH, einer neuen Firma der Fliegl Gruppe.

Unter dem Namen alutec produziere Fliegl nun auch Transportlösungen in Leichtbauweise aus Aluminium. Fliegl alutec spezialisiere sich voll und ganz auf die Aluminiumbauweise und will mit der „Leichtigkeit des Abschiebens“ neue Wege gehen. Die Fahrzeuge seien für den Transport von leichten Schüttgütern im Agrarbereich, bis hin zu schweren Materialien wie Sand und Kies konzipiert. Alle alutec-Fahrzeuge verfügen über das bewährte Fliegl Abschiebesystem. Besonders robust gebaut, vereinen und optimieren sie laut Hersteller die Vorteile aller bekannten Transport- und Abladesysteme, gleich, ob Kipper, Schub- oder Kratzboden. Dank dem tiefen Schwerpunkt und der niedrigen Abladehöhe seien die alutec-Fahrzeuge standsicher und flexibel im Einsatz.

Alle alutec-Fahrzeuge punkten mit ihrer Leichtbautechnik, so Fliegl weiter. Im Vergleich zu Stahl werde beim Aluminium eine enorme Gewichtsreduzierung erzielt, was ausschlaggebende Vorteile mit sich bringe. So sorge der Nutzlastgewinn für weniger Fahrten, mehr Effizienz und einer größeren Zeitersparnis. Studien belegen, dass sich bei einer Gewichtseinsparung von einer Tonne der Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,6 Liter pro 100 Kilometer reduziert – die Umwelt werde hier deutlich entlastet. Verschleißteile wie Räder und Bremsen werden durch das niedrigere Leergewicht weniger belastet, wodurch diese eine längere Lebensdauer haben. Zusammenfassend ergebe sich durch verschiedene Faktoren eine beachtliche Kostenminderung. Fliegl alutec biete Anhänger für verschiedene Einsatzbereiche. Der ASW alutec eigne sich für den Transport von leichten Schüttgütern. Bis zu 3 000 Kilogramm Gewicht können je nach Fahrzeugtyp im Vergleich zur Stahlversion eingespart werden, dabei werden der komplette Aufbau, das Abschiebesystem und das Fahrgestell aus Aluminium gefertigt, teilt der Hersteller mit.

„Unser Ziel ist es, unsere Anhänger in Alubauweise auf dem Markt zu etablieren. Nicht nur für Anhänger auf dem Feld, vor allem für LKWs im Straßenverkehr ist eine Nutzlastgewinnung von bis zu 3 000 Kilogramm ein enormer Gewinn. Hier zählt das Leergewicht und dieses können wir mit unserer Alubauweise enorm verringern“, erklärt Vertriebsleiter Christoph Hierl. Auch der ASS alutec, ein Sattelauflieger für Agrar- und Industrietransporte, werde aus diesem Grund in Vollaluminium gefertigt. Den ASS alutec gebe es mit einem Füllvolumen von 40 bis 60 Kubikmeter. Der ASS alutec unlimited habe ein Volumen von 60 bis 100 Kubikmeter. Er wird für Europa bis zu einer Länge von 13,5 Meter gebaut und sogar als 14,5 Meter Version für einzelne Exportmärkte. Außerdem biete Fliegl alutec mit dem ASA alutec Truck, LKW Aufbauten für Agrar- und Industrietransporte sowie mit dem ASS alutec Gravel Master ein Produkt für den Transport von schweren Schüttgütern wie Sand und Kies. Für den privaten Gebrauch gebe es den PKW-Abschieber ebenfalls in der Aluminium-Variante. Der ASW alutec PKW eigne sich vor allem für den Transport von Hackschnitzel und Brennholz.

Die Hauptkonzentration liege aktuell auf dem deutschen Markt, hier will sich die Fliegl alutec GmbH erst einmal einen Namen machen und mit seiner Alubauweise überzeugen. Anfragen hätte Fliegl alutec jedoch schon aus ganzer Welt und so wurden die ersten Fahrzeuge bereits nach Südafrika, Japan, Brasilien, Spanien und England verkauft.

„Unser Ziel ist ganz klar mit unserer Alubauweise zu überzeugen. Hier bietet sich ein vollkommen neuer Markt mit enormen Vorteilen für den Kunden“, sagt Christoph Hierl.

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