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Produktneuheit

Der neue Ropa Keiler Classic steht in den Startlöchern

Ropa Keiler 2L Classic mit Überladebunker
Nathalie Zapf
Nathalie Zapf, Agrartechnik
am
04.09.2019

Ropa erweitert sein Segment der zweireihigen Kartoffelvollernter um das Modell Keiler II Classic, welches zur Ernte 2020 in den Serieneinsatz kommt. Nach mehrjährigen Feldtests läuft das Modell zur Saison 2019 bereits als Vorserie in Teilen Europas.

Ropa Keiler 2L Classic

Die Maschine entspricht in großen Teilen dem bereits bekannten Keiler II, heißt es in einer Presseinformation. Hauptunterschied sind die Trennaggregate. Beim Classic gibt es zwei anstelle der vier Igelbänder. Dafür verfügt der Classic über einen sehr großzügigen Verlesestand, auf dem bis zu acht Personen an dem flach ansteigenden und maximal dimensionierten Verleseband, mit optionaler Beimengenspur, Platz finden. Mittels ausschiebbarem Podest bietet die Maschine auch neben der Beimengenspur ausreichend Komfort für das Verlesepersonal. Gepaart mit höhenverstellbaren Podesten kann hier jeder Arbeitsplatz individuell und ergonomisch eingerichtet werden. Für minimale Reinigungsanforderungen kann der umlaufende Fingerkamm (UFK) gegen Dreifachableitwalzen getauscht sowie auf eine Beimengenspur verzichtet werden. Dadurch können Kosten und Gewicht eingespart werden. Diese Optionen können im Bedarf modular nachgerüstet werden. Eine entsprechende Umrüstbarkeit wurde konsequent von Beginn an in der Konstruktion berücksichtigt. Gleiches gilt auch für die 4-Igel-Maschine. Auch hier kann zur Saison 2020 die bisherige Maschine optional mit Ableitwalzen statt dem UFK und ohne Beimengen- und Austrageband geliefert werden, wodurch das Profisegment abgerundet wird.

Der Keiler II Classic verfügt wie alle Modelle über den vollhydraulischen Antrieb sowie der Isobus-Steuerung im Standard. Der Schnellwechselrahmen für die Aufnahme ist ebenfalls standardmäßig integriert, so dass sich gerade mit dieser Maschine, aufgrund der reduzierten Reinigungsaggregate, Zwiebeln und andere Sonderkulturen leistungsstark und schonend ernten lassen. Des Weiteren wurde auch hier die Teleskopachse verbaut, um beim Anroden auf 3 m arbeiten zu können und erhöhte Standsicherheit beim Roden mit 3,5 m zu gewährleisten. Ebenso wie beim derzeitigen Modell ist auch der Classic optional mit Triebrad und Überladebunker ausrüstbar. Beim Classic kann das Volumen des Überladebunkers auf über sechs Tonnen erhöht werden. Ropa informiert, dass das Gesamtkonzept bei den letztjährigen Feldtests auf Standorten mit geringeren Reinigungsanforderungen (sandige bzw. separierte Böden) eine hohe Leistung bei maximaler Produktschonung gezeigt habe. Aufgrund der weggelassenen Reinigungsaggregate (Igel 1 und Igel 2) sei die Maschine noch übersichtlicher, zugänglicher und wartungsfreundlicher als der bisherige Keiler II.

Verkaufsstart für dieses Modell ist die Agritechnica 2019. Zur Potato Europe in Belgien (4. und 5. September) wird das Modell dem internationalen Fachpublikum erstmals vorgestellt. Ropa erwartet mit diesem Modell weltweit einen deutlichen Zuwachs, so dass sich die Keilerpopulation von derzeit über 350 ausgelieferten Maschinen weiter sehr positiv entwickelt. Die Vorzeichen auf dem Kartoffelmarkt stünden dafür gut.

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