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Neuheit

Neuer Pöttinger Mittenschwader TOP 962 C

la/AGRARTECHNIK
am
13.04.2016

Pöttinger bringt den neuen Mittenschwader TOP 962 C auf den Markt. Er ist laut Unternehmensangaben die schlagkräftige und kostengünstige Alternative zu Vier-Kreisel-Schwadern. Mit einer Arbeitsbreite von 8,90 bis 9,60 Meter und dem großen Kreiseldurchmesser von 4,30 Meter sei der neue TOP auf maximale Leistung ausgelegt.

Die Anhängung erfolge einfach über einen Rohrbügel, der über 73 Grad Lenkeinschlag inklusive einer Lenkwinkelanzeige verfüge. Der Anbaubock sei dank praxisgerechter Gelenkwellenhalter und Schlauchgalgen „aufgeräumt“ gestaltet. Die Kreisel seien einzeln abgesichert und der Freilauf im Y-Getriebe sei serienmäßig integriert. Der TOP 962 C verfüge über ein Sechs-Rad-Fahrwerk mit Tandemausführung, das die optimale Bodenanpassung unterstütze und für hohe Laufruhe sorge. Auch die Querneigung der Zinken könne über Exzenterschrauben verändert werden: Zur Schwadablage hin können die Zinken zirka 1,5 Zentimeter tiefer eingestellt werden. Damit sei perfekte Recharbeit garantiert. Das optionale Multitast Rad sei einfach an- und abzubauen und lasse sich auch nachrüsten.

Bewährte Toptech Plus Kreiseleinheit

Die bewährten Toptech Plus Kreisel mit einem Kreiseldurchmesser von 4,30 Meter und 15 Zinkenarmen pro Kreisel bieten laut Pöttinger viele Vorteile. Der große Kurvenbahn-Durchmesser ohne große Steigungen sorge für ein gleichmäßiges Ein- und Aussteuern und verleihe so den Zinkenarmen höchste Stabilität und bewirke eine geringe Belastung auf die Armlagerung. Die Zinkenarmträger seien leicht über nur zwei Schrauben austauschbar. Komme es einmal zu einer Kollision mit einem Hindernis, ließen sich die beschädigten Zinkenarmträger leicht und schnell ersetzen. Ein zusätzliches Plus in Sachen Einsatzsicherheit. Die Kurvenbahn lasse sich auf unterschiedlichste Futtermengen und Erntebedienungen einstellen. Das Kreiselgetriebe sei sehr massiv ausgeführt, laufe im Fließfett und sei komplett abgeschlossen. Ein großer Zahnraddurchmesser garantiere Langlebigkeit und absolute Laufruhe. Die gesamte Einheit sei gekapselt und staubfrei abgedichtet. Die neue Kreiseleinheit garantiere mehr Schlagkraft, Stabilität und Zuverlässigkeit bei gleichzeitig hoher Wartungsfreundlichkeit.

Schnelles und sicheres Umsetzen von Feld zu Feld

Die Kreisel werden laut Pöttinger in Transportstellung nach der Klappung hydraulisch gesenkt. Bei zusätzlicher Abnahme von vier Zinkenarmen bleibe die Transporthöhe unter vier Metern. Die Kreisel können beim Auftreten eines Hindernisses hydraulisch um 60 Zentimeter hoch geschoben werden. Dank des gelenkten Fahrwerks mit Achsschenkellenkung folge der Schwader exakt der Traktorspur und sei dabei enorm wendig. Das Fahrwerk verfüge über wartungsfreie Spurstangenköpfe. Der 2,9 Meter breite Fahrrahmen ermögliche höchste Stabilität auch in Hanglagen. Serienmäßig verfüge der TOP 962 C über eine Bereifung 340/55-16, optional ist eine 380/55-17 Bereifung erhältlich. Eine große Beleuchtung sowie Kotflügel seien serienmäßig.

Komfortable Bedienung

Die einfache, hydraulische Bedienung ermögliche volle Flexibilität am Feld. Die Aushebung und Klappung der Kreisel werde über ein einfachwirkendes Steuergerät dirigiert. Die Aushubhöhe am Vorgewende sei einstellbar und werde über ein Ventil begrenzt. Die Kreisel können dann über ein doppelwirkendes Ventil eingefahren werden und die Transportsicherung verriegelt anschließend automatisch. Optional sei eine Einzelaushebung erhältlich, diese werde über einen Taster am Bedienpult aktiviert. Die Verstellung der Arbeitsbreite sei über ein doppelwirksames Steuergerät möglich und könne von 1,3 bis zwei Meter Schwadbreite variiert werden. Abschließend teilt Pöttinger mit, dass der Fahrer über eine entsprechende Anzeige sowohl die Arbeitsbreite als auch die Höhenverstellung komfortabel im Blick hat.

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