Neueröffnung Offizielle Eröffnung von „Deutz-Fahr Land“ und „Deutz-Fahr Arena“

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Deutz-Fahr hat am 10. Mai 2017 in Lauingen das neue Werk und die Arena offiziell eröffnet. Für das „Deutz-Fahr Land“ und die „Deutz-Fahr Arena“ hat das Unternehmen insgesamt eine Investition von rund 90 Millionen Euro getätigt.

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Alleine für das Deutz-Fahr-Land hat das Unternehmen rund 80 Millionen Euro investiert. Zusätzlich entstand die Deutz-Fahr-Arena – dafür investierte SDF rund zehn Millionen Euro. In den Werkshallen wird auf 42.000 Quadratmetern Hallenfläche produziert. Das komplette Areal bringt es auf eine Gesamtfläche von 150.000 Quadratmeter. SDF möchte hier pro Jahr 5000 bis 6000 Traktoren produzieren. Die Auslastung will Deutz-Fahr nach und nach steigern.

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Der Deutz-Fahr Freisichttraktor ist einer von vielen Attraktionen in der Deutz-Fahr Arena.

Bereits im Jahr 2013 entschied sich SDF dafür, das Lauinger Werk durch den Neubau aufzuwerten. Die Deutz-Fahr-Arena kann als eine Art „Erlebnis-Zentrum“ betrachtet werden und hat einiges zu bieten. Es gibt einen Kinosaal, eine Kinderspielzone und ein Museum, in dem beispielsweise der In-Trac, der erste Freisichttraktor und viele andere zu sehen sind. Des weiteren gibt es einen Shop, in dem Spielzeugtraktoren, Fanartikel aller Art und ähnliches erhältlich ist.

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Natürlich gibt es in der neuen Deutz-Fahr Arena auch aktuelle Schlepperexemplare zu sehen.

In Zukunft werden Händler, die die SDF-Produkte verkaufen, ihre Kunden in die neue Arena einladen. Dazu erklärt Marketing-Leiter Robert Bielesch: „Wir rechnen mit etwa 50 Besuchern pro Tag“. Ein Mittagessen und eine Werksführung seien für die Gruppen inbegriffen. „Schon jetzt rennen die Händler uns mit Anfragen die Tür ein“, so Robert Bielesch weiter. Derzeit arbeiten in Lauingen rund 750 Beschäftigte für SDF. Diese Anzahl soll im Juni für die Führungen und Kundenbetreuung aufgestockt werden.

SDF hat im Jahr 2016 in Europa einen Umsatz von rund 871 Millionen Euro erzielt, weitere 160 Millionen in China. In den übrigen Regionen der Welt erzielte der Konzern durch Export weitere 218 Millionen Euro.