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Pöttinger: Neue Generation des Silierwagen Faro

von , am
08.05.2015

Mit dem Faro brachte Pöttinger die Rotortechnik der großen Silierwagen erstmals ins mittlere Ladewagensegment.

© Werkbild
Jetzt kann zwischen den klassischen Silierwagen-Modellen Faro 3510 L/D, 4010 L, 4510 L/D, 5010 L und 8010 L mit einem Ladevolumen von 23 bis 46 Kubikmeter (nach DIN) und den Mehrzweckwagen-Modellen Faro 4010 L/D Combiline gewählt werden. Den Faro gibt es seit dem Jahr 2004. Nach zehn Jahren haben jetzt einige technische Features Einzug gehalten. Diese Rotorwagen sind für Traktoren schon ab 90 PS bis 150 PS geeignet. Der Rotor mit 750 Millimeter Durchmesser verfügt über 31 Messer. Mit 45 Millimeter Schnittlänge schneidet der neue Faro noch kürzer und ist somit noch leistungsfähiger. Der Kratzboden ist um 150 Millimeter abgesenkt. Dadurch wird eine optimale Ausladung und eine Bereifungsgröße bis zu 710/35R22.5 Zoll ermöglicht. Die bewährte, sechs-reihige Pendel-Pick-up mit beidseitiger Kurvenbahnsteuerung sorgt für grasnarbenschonende Bodenanpassung.
 
Deutlich verbesserte Konturführung und dadurch sauberes Futter wird durch die optional verfügbare Zusatz-Tastradrolle erzielt. Diese ist mittig hinter der Pick-up positioniert. Der leistungsfähige und robuste Rotor Rotomatic Plus steht für leichtes, kraftsparendes Einstechen in das Erntegut und perfekte Übernahme von der Pick-up. Die Easymove seitliche Schneidwerksschwenkung wurde von Pöttinger erfunden, um die Wartung der Messer so komfortabel und sicher wie möglich zu gestalten. Der Rotorantrieb erfolgt über eine einreihige 1,5 Zoll Hochleistungs-Rollenkette, die mit 1 600 Newtonmeter abgesichert ist. Die Ladeautomatik verfügt über eine Verdichtungsklappe, welche über Druckfedern an die jeweilige Traktorleistung angepasst werden kann. Optional ist ein Fahrwerk bis 18 Tonnen erhältlich.
 
Der Faro 4010 auch als "Kombinierer"
Der Rahmenaufbau beim Combiline ist gekennzeichnet durch durchgehende stabile Bordwandprofile ohne Aufbaubügel. Die Rückwand des D-Wagens ist als multifunktionale Heckklappe ausgeführt. Serienmäßig verfügen die Modelle über ein 15 Tonnen Fahrwerk. Optional sind bis zu 18 Tonnen und Nachlauflenkachse erhältlich. Dachseile mit Bügel und Heckplane sind optional verfügbar: für optimale Ladegutsicherung, für den Ladewageneinsatz in Heu und Stroh sowie als Option zur Volumensvergrößerung des Ladewagens um bis zu drei Kubikmeter. Auf den neuen, abgeschrägten Kotflügeln hat das Häckselgut keine Chance, liegen zu bleiben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Bei der Fahrt geht nichts verloren, die Straße und der Ladewagen bleiben sauber.
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