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Pöttinger: Neues Zwischenfrucht-Säaggregat Tegosem

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06.11.2015

Das Pöttinger Zwischenfrucht-Säaggregat Tegosem ist in Kombination mit Pöttinger Grubber oder Scheibeneggen verwendbar und ermöglicht Bodenbearbeitung und Aussaat von Zwischenfrüchten in einem einzigen Arbeitsgang.

© Pöttinger

Tegosem ist sowohl mit Dreipunktmaschinen als auch gezogenen Maschinen einsetzbar und komplett mit Anbaukonsole und Beladesteg ausgestattet. Als kompakte Einheit sind Beladesteg mit Aufstieg und Saatbehälter aufeinander abgestimmt und entsprechen den neuen CE-Richtlinen und Sicherheitsvorkehrungen. Selbst bei Maschinen mit Walzenstriegel am Nachläufer ist die Tegosem einsetzbar.

 

Exakte Ausbringung

Mit der Pöttinger Tegosem kann ein breites Spektrum an Sämereien ausgebracht werden: von Senf über Gras und Raps bis hin zu Erbsen oder Bohnen. Die Dosierung ist elektrisch angetrieben. Serienmäßig zwei verschiedene Säwellen ermöglichen es, das gewünschte Saatgut exakt auszubringen, selbst bei geringen Aussaatmengen.

Die Saatgutverteilung erfolgt pneumatisch über Verteilbleche. Das gewährleistet ein windunabhängiges und genaues Ausbringen des Saatgutes. Die Verteilbleche sind mittels Verdrehen der Wellen einstellbar. Der Gebläseantrieb selbst erfolgt bis vier Meter Arbeitsbreite elektrisch, ab fünf Meter Arbeitsbreite hydraulisch. Gezogene Geräte sind nur mit hydraulischem Gebläseantrieb erhältlich.

Die Abdrehprobe ist einfach durchzuführen: Der Abdrehvorgang wird über Knopfdruck an der Maschine gestartet. Die empfohlene Abdrehdauer beträgt mindestens 20 Sekunden. Ein Abdrehsack wird serienmäßig mitgeliefert.

 

Ausstattung und Bedienung

Die neue Tegosem verfügt serienmäßig über ein einfaches Bedienterminal, über das die Säwellen geregelt und überwacht und die Ausbringmenge elektronisch verstellt werden können. Die Säwelle ist elektrisch, von der Geschwindigkeit abhängig gesteuert und stufenlos vom Schleppersitz aus zu regulieren. Darüber hinaus verfügt das Terminal über eine Anzeige in Kilogramm pro Hektar, eine Vordosierfunktion, ein entsprechendes Vorgewendemanagement, eine Entleerungsfunktion, eine automatische Abdrehprobe-Funktion und über Gesamtstunden- und Tagesstundenzähler sowie Gesamthektar- und Tageshektarzähler.

Um den Bedienungskomfort zu steigern ist serienmäßig ein Abdrehtaster an der Maschine mit dabei. Der Füllstandsensor für die Überwachung des Tankinhaltes, ein DGPS-Sensor für das Geschwindigkeitssignal, Sensoren am Oberlenker beziehungsweise Fahrwerk für den Dosierstart beziehungsweise -stopp und die Aufstiegsplattform zeichnen die Tegosem aus.

Bei hydraulischem Gebläseantrieb ist ein Druckwächter verbaut und gibt zusätzliche Sicherheit beim Anfahren. Zwei Dosierwellen (fein und grob) die werkzeuglos gewechselt werden runden das Angebot ab.

Pöttinger legte großen Wert auf die Zugänglichkeit und den Befüllkomfort. Somit erfolgt die Montage bei starren Dreipunkt-Maschinen am Nachläufer und bei klappbaren Dreipunkt-Maschinen am Beleuchtungshalter (Saatkastenvolumen 200 Liter). Bei gezogenen Grubbern oder Scheibeneggen wird die Tegosem (500 Liter) auf der Deichsel montiert. Der Vorteil dabei ist, dass der schlanke Tank vorne drauf sitzt und das Gewicht zusätzlich auf die Werkzeuge beziehungsweise Stützkraft kommt und somit weniger Erschütterungen ausgesetzt ist.

Technische Voraussetzung für die Verwendung der Tegosem ist eine dreipolige Steckdose (zur Steuerung aller Maschinen und des Gebläseantriebes bei Maschinen mit drei und vier Meter Arbeitsbreite) beziehungsweise ein einfachwirkendes Steuergerät mit drucklosem Rücklauf (BG 4) für hydraulische Gebläse, bei Maschinen ab fünf Meter Arbeitsbreite sowie bei alle gezogenen Maschinen. Eine Nachrüstung bei gezogenen und klappbaren Maschinen mit der Tegosem ist nicht möglich.

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