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Pöttinger präsentiert Multiline für Synkro und Terradisc

Pöttinger Multiline
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
11.12.2017

Das neuartige Konzept der Multiline vereinigt eine Kurzscheibenegge oder einen Grubber mit einer Sämaschine. So entsteht eine kostengünstige, schlagkräftige Mulchsaat-Technik, teilt Pöttinger mit: Ob solo oder in Kombination gefahren, das neue Konzept Multiline entfalte enormes Potenzial, bei leichten Traktoren.

Die Terradisc Multiline gibt es in einer Arbeitsbreite von drei und vier Meter. Das Basisgerät bildet die Terradisc Kurzscheibenegge, beim Grubber der Synkro 3030, jeweils in Kombination mit dem neuen Reifenpacker. Die Maschine wird gezogen und über eine Deichsel an den Unterlenkern Kat. III / Weite 2 angehängt. Die Multiline kann, so der Hersteller weiter, bequem mit einer einfachen Schlepper-Grundausrüstung gefahren werden. Die Kombination mit der Sämaschine biete eine optimale Alternative in der Mulchsaattechnik. Der Reifenpacker trägt das Gewicht der Maschine. Nur die Stützlast lastet am Schlepper. Somit sei es möglich, die Maschine ohne Frontballastierung einzusetzen. Das System Multiline mit dem Reifenpacker mit Offsetstellung sei eine extrem bodenschonende Technik. Das garantiere langfristige und nachhaltige Bewirtschaftung ohne Schadverdichtungen und sichere den Ertrag.

Die Aushebung erfolgt über den Reifenpacker. Die Bodenfreiheit von 27 Zentimeter ermöglicht einen reibungslosen Wendevorgang im Feld- und im Straßentransport. Zum Hochheben der Sämaschinen-Kombination ist ein doppelt-wirkendes Steuergerät notwendig, berichtet Pöttinger.

Sowohl bei der Kurzscheibenegge, als auch beim Grubber erfolgt die Aufnahme der standardmäßigen Sämaschine Vitasem ADD und Aerosem ADD am Packer. Die Sämaschine kann einfach an- und abgebaut werden – je nachdem, ob das gezogene Gerät solo in Einsatz gehen soll oder nicht. Damit wird aus der jeweiligen Multiline ein echtes Multitalent, das universell einsetzbar ist. Jeweils ein Packerrad bringt eine Rückverfestigung für zwei Saatreihen und bedingt einen Saatreihenabstand von 12,5 Zentimeter.  

Die Maschine läuft am Feld und im Straßentransport auf dem Reifenpacker der vier-teilig ausgeführt und in der Mitte geteilt und abgestützt ist. Das sorgt für hohe Laufruhe und optimale Stabilität im Transport, so der österreichische Hersteller weiter. Am Vorgewende erfüllt es durch die Teilung einen von der Praxis stark geforderten Punkt: Das System hinterlässt kein Verschmieren der Oberfläche. Neben den besseren Saataufgangsbedingungen wird auch der Verschleiß auf der Straße minimiert und die Maschine geschont.

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