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Pöttinger mit starker Entwicklung im letzten Geschäftsjahr

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
05.12.2016

Pöttinger verzeichnet eine starke Entwicklung in Bodenbearbeitung und Sätechnik.

Pöttinger – Geschäftsentwicklung

Dank innovativer Produkte und einem ausgewogenen Produktportfolio gelang es Pöttinger im vergangenen Wirtschaftsjahr 2015/16 trotz schwieriger Marktsituation und einem starken allgemeinen Absatzrückgang in der Landtechnikbranche mit 1.700 MitarbeiterInnen einen Umsatz von 301 Mio. Euro zu erzielen.

Der Grünlandbereich ist mit 57 Prozent in der Sparte Landtechnik der Haupt-Umsatzträger, gefolgt von der Bodenbearbeitung & Sätechnik mit rund 28 Prozent. Die enormen Entwicklungsleistungen von Pöttinger im Bereich der Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Sätechnik haben sich laut Unternehmen bezahlt gemacht: ein Umsatzplus in der Sätechnik von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr sei eine starke Leistung.

Eine Exportquote von 86,5 Prozent zeigt die enorme Bedeutung der Internationalisierung für Pöttinger. Die Top-5-Umsatzzuwachsländer in Bezug auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr sind Ukraine, Kanada, Frankreich, Japan und China. Neben Deutschland mit rund 19 Prozent, stellen Österreich und Frankreich mit je 13,5 Prozent Anteil am Gesamtumsatz die größten und wichtigsten Einzelmärkte dar.

Neue Geschäftsleitung

145 Jahre nach Gründung des Unternehmens tragen Heinz Pöttinger und Klaus Pöttinger als vierte Generation die Eigentümer-Verantwortung für das Unternehmen. Die Geschäftsleitung des Unternehmens obliegt neu seit 1. August 2016 einem vierköpfigen Team: Heinz Pöttinger (Vorsitzender und verantwortlich für die Funktionsbereiche Finanz- und Rechnungswesen sowie Human Resources), Gregor Dietachmayr (Geschäftsführer Vertrieb und Marketing), Jörg Lechner (Geschäftsführer Produktion und Einkauf) sowie Markus Baldinger (Geschäftsführer Forschung und Entwicklung). Die neue Geschäftsführung stellt sich der Herausforderung, die Entwicklung des Unternehmens in allen Belangen voranzutreiben und durch weitere Internationalisierung Wachstum zu generieren.

Entwicklungskurs trotz Gegenwind

„Landwirtschaft braucht jeder“. Auch in Zukunft wird die regionale Landwirtschaft eine zentrale Rolle für die Ernährung der Weltbevölkerung spielen. Umso wichtiger, dass Zukunftsbetriebe jetzt die notwendigen Investitionen tätigen, um den Erfolg von morgen zu sichern. Faire Rahmenbedingungen und Preise bilden dabei einen wesentlichen Baustein für eine langfristige, gesunde Struktur der Betriebe. Pöttinger investiert daher in Aktivitäten, die das positive Image und den Wert landwirtschaftlicher Erzeugnisse fördern und im Kopf der Konsumenten verankern.

„Als Familienunternehmen fühlen wir uns den Landwirten und Milcherzeugern stark verbunden: partnerschaftliches Zusammenarbeiten und Solidarität waren und sind die obersten Ziele, um gemeinsam langfristigen Erfolg zu ernten“, erklärt Heinz Pöttinger, der Sprecher der Geschäftsleitung und führt weiter aus: „Mit unserer Ausbauserie investieren wir in den Erfolg von morgen. Wenn wir Produkte entwickeln, denken wir in den Dimensionen unserer Kunden: hohe Futter- und Bodenschonung, herausragende Arbeitsergebnisse, Arbeits- und Einsatzsicherheit sowie Wirtschaftlichkeit. Dank dieser konsequenten Kundenorientierung haben wir uns zu einem internationalen, traktormarkenunabhängigen Spezialisten in den Bereichen Futterernte, Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Sätechnik entwickelt. Gemeinsam mit unseren Kunden und Vertriebspartnern treiben wir diesen erfolgreichen Kurs auch in Zukunft voran.“

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