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Reinhold Würth feierte seinen achtzigsten Geburtstag

von , am
22.04.2015

Er führte eine kleine Schraubengroßhandlung zum Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial.

© Werkbild
Beschäftigt über 66 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Baute eine Kunstsammlung mit über 16 000 Werken auf. Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungs-Aufsichtsrats der Würth-Gruppe und Ehrenvorsitzender des Beirats der Würth-Gruppe feierte am Montag, 20. April 2015 seinen achtzigsten Geburtstag. 500 Gäste, Freunde und Weggefährten kommen zum Festakt in die Freie Schule Anne-Sophie, um den Jubilar zu feiern. Als Festredner wurden Günther H. Oettinger, Kommissar der Europäischen Union für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft sowie Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen erwartet.
 
2014 feierte die Würth-Gruppe mit Reinhold Würth ein ganz besonderes Ereignis: sein 65-jähriges Arbeitsjubiläum. Mit dem achtzigsten Geburtstag von Reinhold Würth und dem 70-jährigen Bestehen der Adolf Würth GmbH & Co. KG, dem Mutterunternehmen des Konzerns, schreibt die Würth-Gruppe eine Jubiläumstrilogie, die entsprechend der Tradition des Feierns 2015 in zahlreichen Veranstaltungen mündet. Die Öffentlichkeit ist am Sonntag, 21. Juni 2015 zum Tag der offenen Tür eingeladen.
 
"Ich wollte schon immer wissen: Was ist hinterm Berg oder ums Eck?", beschreibt sich Reinhold Würth selbst am besten. Diese Neugier treibt ihn an - bis heute. Der Mut, sich auf unwegsames Gelände zu begeben, dorthin zu schauen, wo noch niemand etwas vermutete, das zeichnet ihn aus. Diese Eigenschaft verbindet er mit der Kunst, Menschen zu begeistern. So wusste er von Anfang an, dass ein Unternehmen Werte, eine starke Kultur braucht, damit Ziele nicht nur Ziele bleiben. Dabei zählen für ihn immer der Respekt und die Anerkennung für die Leistung jedes Einzelnen. Diese Wertschätzung ist für ihn, ist in der Würth Kultur Qualitätsmerkmal. Im firmeninternen Leitsatz "Unser wichtigstes Wort im Umgang miteinander heißt Danke", findet sie ihren Ausdruck.
 
Adolf Würth, der Vater von Prof. Reinhold Würth, gründete 1945 die Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau. 1949 begann Reinhold Würth mit 14 Jahren in der väterlichen Schraubengroßhandlung eine kaufmännische Lehre. Nach dem frühen Tod seines Vaters im Jahr 1954 übernahm der damals 19-Jährige das Unternehmen. Ausgehend von den Aufbaujahren der Nachkriegszeit in Deutschland entwickelte er aus dem damaligen Zweimannbetrieb einen weltweit tätigen Handelskonzern mit über 400 Gesellschaften in mehr als 80 Ländern. 2014 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe über zehn Milliarden Euro Umsatz.
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