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Joskin

"Roadliner" erweitert Produktpalette

am Montag, 14.10.2019 - 08:57

Die 2013 eingeführte Palette der Transportfässer Tetraliner wird um ein neues Modell verstärkt, teilt Joskin in einer Presseinformation mit. Der "Roadliner" basiere auf technischen Eigenschaften, die Effizienz, Sicherheit und Straßenkomfort optimieren sollen. Laut Mitteilung sei er somit ein "idealer Partner", der Lohnunternehmern und Landwirten angesichts immer längerer Streckentransporte eine Lösung biete.

Joskin Tetraliner

Heute erfährt der Gülletransport eine immer weiter steigende Bedeutung. Dies gilt für Lohnunternehmer wie für Unternehmer mit Biogasanlagen und auch Landwirte, die Gülle zum Ausbringungsort transportieren müssen. Angesichts der Tatsache, dass die Entfernungen zwischen Lager- und Ausbringungsort immer länger werden, ist ein optimales Management dieser Arbeiten notwendiger als je zuvor, um einen guten Ertrag im Unternehmen erwirtschaften zu können. Vor diesem Hintergrund hat die Joskin-Gruppe als  ihre Tetraliner-Produktpalette um ein besonders an Straßentransporte angepasstes Modell erweitert, den Roadliner.

Roadliner Achse

Wie andere Tetraliner der Produktpalette, ist auch der Roadliner  mit einem Dolly-System ausgestattet, wobei eine Achse mit einem direkt in den Behälter integrierten Drehkranz (Ø 974 mm) verbunden ist. Die Gewichtsverlagerung durch das Dolly-System auf den Traktor, zusammen mit der standardmäßigen Luftdruckbremse, erreiche laut Mitteilung eine große Transportsicherheit, und dies selbst bei hohen Geschwindigkeiten und in sehr unebenem Gelände. Durch den Einbau von Schwallwänden im Behälter würden diese Eigenschaften noch verstärkt. Obwohl der Tetraliner seine Eigenschaften hinsichtlich Fahrkomfort bereits ausreichend unter Beweis gestellt habe, erläutert Joskin, gehe der Roadliner durch die Verwendung von luftgefederten BPW-Achsen noch einen Schritt weiter. Diese Achsfederung zeichne sich durch Langlebigkeit, einfache Wartung sowie grundsätzlich überzeugende Leistung aus. Dank dieser Federung sei die Gewichtsaufnahme des Fasses verbessert; das Fahrniveau sei konstant, die Stöße würden besser aufgenommen und die Straßenlage sei in allen Punkten stark verbessert. Diese Eigenschaften tragen laut Mitteilung dazu bei, aus diesem neuen Produkt ein ideales Werkzeug für Langstreckentransporte zu machen.

Die Entwicklung des Roadliner sei auch vorangetrieben worden, um dem Bedarf hinsichtlich deutlich gestiegener Mengen zu entsprechen. Dank des Dolly-Systems erlaube er eine Ladung bis zu 34 t zul. Gesamtgewicht (d.h. maximal 10 t pro Achse und ein Maximalgewicht von 4 t auf der Zugöse abhängig vom Traktortyp), was jeden Transport rentabler werden lasse.

 

Die erste Achse ist nach Herstellerangaben an den beweglichen Drehkranz montiert und darauffolgend mit einer starren Achse und einer hinteren Nachlaufachse (mit doppeltwirkender hydraulischer Blockadevorrichtung) vom Typ Schnelllaufachse, die insbesondere in Deutschland eine Zulassung bis 60 km/h ermöglicht, kombiniert. Diese können nicht nur mit Straßenbereifung (400R22.5) bestückt sein, sondern auch mit breiteren Reifen vom Typ 560/60R22.5 in einer großen Auswahl an Profilen für alle Bodenverhältnisse und Bedingungen. In puncto Pumpentechnologie ist als Standard eine Vakuumpumpe MEC8000/D vorgesehen. Durch Ihre Positionierung in der Gabelung der Deichsel ist sie bei Kurvenfahrten und unebenem Gelände entsprechend geschützt, wobei sie für die Wartung leicht zugänglich bleibt. Die Arbeitsgänge zum Pumpen und Entleeren können also flexibel durchgeführt werden. Vakuumpumpen mit höherer Kapazität sind optional ebenso verfügbar wie verschiedene Befüllwerkzeuge (Turbobefüller, Ansaugarm links/rechts, hinterer Befüllstutzen…); ein Entladearm 8'' erhöhen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die Autonomie des Fahrzeuges.
Mit vier vorgesehenen Volumenvarianten (21 000 l, 23 500 l, 26 000 l und 28 000 l) kann der Roadliner vielen Erfordernissen entsprechen.