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Geschäftszahlen

RWA trotzt schwierigem Umfeld und punktet mit Innovationen

la/AGRARTECHNIK
am
26.04.2016

Erneut trotzt die RWA Raiffeisen Ware Austria dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld und entwickelte sich im Geschäftsjahr 2015 zufriedenstellend. Das Betriebsergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 Prozent gesteigert werden.

Das abgeschlossene Geschäftsjahr nutzte die RWA, um eine Reihe von Innovationen am Markt zu positionieren. Agrar-Drohne, Digitalisierungsoffensive oder das Mietmodell „Rentflex“ sind nur drei Projekte, die das Handelsunternehmen zum Themenführer und Schrittmacher machen. Ein verhaltenes Wirtschaftswachstum, ein erneut sinkendes Einkommen bei Landwirten und niedrige Rohstoffpreise kennzeichneten das Jahr 2015. Trotz dieser Rahmenbedingungen präsentiert die RWA Raiffeisen Ware Austria ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2015. Der konsolidierte Gesamtumsatz des RWA-Konzerns lag bei 2,4 Milliarden Euro (minus 2,1 Prozent). Die Ergebnisentwicklung war in nahezu allen Konzerngesellschaften positiv. Das Betriebsergebnis erhöhte sich auf 23,5 Millionen Euro (2014: 20,7 Millionen Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 13,5 Prozent. Stabilität verleiht dem Konzern weiterhin seine starke Eigenkapitalquote. Diese stieg 2015 von 51 Prozent auf 51,8 Prozent. Aufgrund einer Veränderung im Finanzergebnis hat sich das Ergebnis um 6,8 Millionen Euro verringert und liegt jetzt bei rund 23 Millionen Euro „Wir sind den herausfordernden Rahmenbedingungen im vergangenen Geschäftsjahr gut begegnet und haben gleichzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt. Denn die Zeit, in der wir leben, wird immer schnelllebiger, der technologische Wandel rasanter und das wirtschaftliche Umfeld nicht leichter. Wir begegnen diesen Entwicklungen mit einem Mehr an Innovationen“, so RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf. Die RWA hat sich im Geschäftsjahr 2015 intensiv mit der Lösung von Zukunftsaufgaben beschäftigt. Als Handelsunternehmen will sie auf die geänderten Bedürfnisse ihrer Kunden richtig reagieren, bessere Dienstleistungen und Services, mehr Komfort und Informationen anbieten. Deshalb wurde im vergangenen Jahr eine Reihe von Innovationen auf den Markt gebracht. Neben der Digitalisierungsoffensive „Smart“, die in Zukunft den Omnichannel-Kauf ermöglichen soll, fliegen seit letztem Jahr die RWA-Drohnen über Österreichs Felder und mit „Rentflex“ wurde für die Landwirte ein effizientes und kostengünstiges Mietmodell von Traktoren entwickelt, das großen Zuspruch erfährt. „Die Herausforderungen der Zukunft werden andere sein als heute. Mit unseren Innovationen bereiten wir uns darauf vor und nutzen sie als Motor für die Zukunft“, erklärt Wolf. Das Handelsunternehmen hat es Dank seiner Innovationskraft und dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschafft, auch im vergangenen Geschäftsjahr hemmende Einflussfaktoren gut abzufedern. „Unser Ziel ist es, weiterhin unsere Position am österreichischen Markt zu festigen und gezielt Wachstum zu generieren“, beschreibt Wolf den Weg für die Zukunft. Der Umsatz im Geschäftsfeld Technik blieb aufgrund leichter Marktanteilsgewinne im Ersatzteilhandel mit 93 Millionen Euro (minus 0,8 Prozent) stabil. Den Landtechnikmarkt prägte hingegen erneut ein Rückgang. Ausschlaggebend hierfür waren die angespannte Ertragssituation der österreichischen Landwirte sowie die damit verbundene Investitionszurückhaltung.
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