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Neuheit

Samson bringt den Güllewagen PG II 28 auf den Markt

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
27.06.2017

Das neue Modell PG II 28 wird das jetzige Modell PG II 27 ersetzen. Die Geräte haben die letzten Jahre eine zielstrebige Entwicklung durchlaufen und die Kunden möchten in steigendem Maße Füllsysteme flexibel und unabhängig vom Gerät wählen, teilt der Hersteller mit. Nicht zuletzt auf den Märkten außerhalb Dänemarks.

Samson – Güllewagen PG II 28

Der neue Wagen wurde daher um 35 Zentimeter verlängert, damit mehr Platz für große Schleppschlauchgestänge vorhanden ist. Zudem wurden zahlreiche Punkte verbessert, um die Anforderungen der professionellen Nutzer zu erfüllen. Der Wagen kommt als Standardmodell und in der beliebten Variante mit vollhydraulischem Radantrieb (HWD) auf den Markt.

Von fünf Maschinenringen getestet

Das erste Exemplar des PG II 28 wurde Anfang des Frühjahrs fertiggestellt. Der neue Güllewagen wurde zunächst in der Fabrik und danach von fünf dänischen Maschinenringen in der Praxis getestet. „Uns war sehr wichtig, Rückmeldungen der Kunden zu den Änderungen zu erhalten, die am Wagen vorgenommen wurden. Sowohl für unsere Tester als auch für uns war dieser Test ein gutes und positives Erlebnis“, sagt Søren Mejlstrup Jensen, Produktchef für Güllewagen und Geräte bei Samson Agro.

Güllewagen PG II 28

Besseres Anheben der Vorderachse

Der Unterboden des PG II 28 wurde geändert und ermöglicht nun einen längeren Federweg des Federungssystems. Dies erhöht die Bodenfreiheit zwischen Rädern und Boden um bis zu 50 Prozent, wenn die Vorderachse angehoben wird. Die Bedienung der Achsanhebung wurde auch vereinfacht und geschieht nun mithilfe einer Taste am Joystick des SlurryMaster 8000. „Dank der größeren Bodenfreiheit kann die Stützlast wesentlich erhöht werden. Dies ist eine große Hilfe, wenn man mit schweren Geräten steile Hügel hinauffahren muss“, sagt Søren Mejlstrup Jensen.

Neue Platzierung des Krafthebers und Änderungen am Kraftheber

Der Drehpunkt des Krafthebers wurde abgesenkt, um die Zuglinien zum Gerät zu verbessern. „So arbeitet das Gerät freier, und die Belastungen des Geräts und des Krafthebers werden reduziert. Die Güllegeräte werden ja immer größer – wie alles in der Landmaschinenbranche. Dadurch steigen auch die Anforderungen an den Kraftheber“, sagt Søren Mejlstrup Jensen. Diese Änderung des Krafthebers wird auch an den Güllewagen PG II 31 und PG II 35 vorgenommen, sodass die Kraftheber aller Güllewagen der Serie PG II die gleiche geometrische Form haben.

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