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Produktneuheit

Schäffer präsentiert zur EuroTier 2018 neuen Hoflader 2630

Schäffer Hoflader 2630
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
02.10.2018

Schäffer stellt zur diesjährigen EuroTier den neuen Hoflader 2630 vor. Nach Unternehmensangaben spielte nicht nur das Thema Effizienz bei der Entwicklung eine große Rolle. So konnte der Wirkungsgrad der Maschine im Vergleich zu seinem Vorgänger noch einmal verbessert werden. Erstmalig kommt in dieser Maschinengröße der elektronisch geregelte Fahrantrieb zum Einsatz, der für mehr Fahrkomfort und reduzierte Betriebskosten sorgen soll.

Der bei kleineren und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben beliebte Hoflader 2034 ist überarbeitet worden. Mit dem Nachfolger 2630 präsentiert Schäffer einen 18,5 kW/25 PS starken Lader, der ein Hochdruck-Antriebskonzept mit einem elektronisch geregelten Fahrantrieb kombiniert. Der Drei-Zylinder-Motor von Kubota verfügt über 1,7 Liter Hubraum. Dank des hohen Arbeitsdrucks von 510 bar kann die benötigte Ölmenge für die Antriebs- und Arbeitshydraulik reduziert werden. Eine Steigerung des Wirkungsgrades der Maschine sei die positive Folge. Dies erlaube einen effizienten und kraftstoffsparenden Einsatz des Laders. Größter spürbarer Vorteil des Hochdruckantriebs ist, so Schäffer weiter, die rasche Beschleunigung auf 20 Stundenkilometer. Hier sorge eine Kardanwelle für die Kraftübertragung auf die Vorderachse, hohe Schubkräfte seien somit garantiert. Unterstützt wird dies durch die neuen Sechs-Loch-Achsen, die durch ihr angepasstes Übersetzungsverhältnis den Wirkungsgrad des Antriebs weiter erhöhen und den Kraftstoffverbrauch dadurch senken, so der Hersteller weiter.

Für technische Innovationen und zusätzlichen Fahrkomfort sorgen High Traction Force (HTF) und Schäffer Power Transmission (SPT). Bei HTF handelt es sich um eine automatische Schubkraftregelung, die es dem Lader ermöglicht, auch im Schnellgang immer die höchste Schubkraft zu liefern. Ein Herunterschalten in die erste Fahrstufe wird – zum Beispiel beim Einfahren in ein Haufwerk – somit überflüssig.

Neu ist auch der elektronisch geregelte Fahrantrieb Schäffer Power Transmission (SPT). Er kommt bei dem 2630 erstmals in dieser Maschinenklasse zum Einsatz und hat sich laut Schäffer bereits bei den Maschinen der größeren Schäffer-Baureihen etabliert. Dabei wird die Fahrhydraulik der Drehmomenteigenschaft des Dieselmotors angepasst. Für den Fahrer ergibt sich eine Vielzahl von Vorteilen: Die Betriebskosten werden gesenkt, da der Wirkungsgrad erhöht und der Kraftstoffverbrauch reduziert wird. Ebenso wird das Anfahren am Berg deutlich leichter, denn dank Anfahrhilfe kommt es kaum noch zum Zurückrollen. Weiterer Pluspunkt: Das optional erhältliche Potentiometer übernimmt die Aufgabe eines Tempomaten. Der Lader hält automatisch und unabhängig von der Motordrehzahl eine konstante Geschwindigkeit – ein besonderer Komfort bei der Arbeit mit Futterdosiergeräten, Strohverteilern, Mulchern oder Kehrbesen.

Schäffer auf der EuroTier: Stand F10/Halle 26.

 

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