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Deutz AG

"Sehr gut in das laufende Jahr gestartet"

Nathalie Zapf
Nathalie Zapf, Agrartechnik
am
25.04.2019

Deutz hat seine vorläufigen Geschäftszahlen für das erste Quartal 2019 veröffentlicht. „Wir haben unseren Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt und sind wie erwartet sehr gut in das laufende Jahr gestartet“, lautete die Bilanz von Konzernchef Dr. Frank Hiller zum Jahresauftakt. „Wir haben den hohen Vorjahresumsatz übertroffen und gleichzeitig unsere Profitabilität deutlich gesteigert. Auch die Auftragslage ist weiterhin stark und lässt uns mit einer Book-to-bill Ratio von 1,1 optimistisch auf die kommenden Monate blicken.“

Deutz AG Gebäude

Der international tätiger Hersteller von Antriebssystemen profitiert laut Mitteilung weiterhin von einer anhaltend großen Kundennachfrage und verbuchte im ersten Quartal 2019 Aufträge in Höhe von 514,5 Millionen Euro. Damit liege der Auftragseingang 10,5 Prozent unter der durch Sondereffekte positiv beeinflussten Vorjahresbasis, jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Gegenüber dem vierten Quartal 2018 (Auftragseingang 403,9 Millionen Euro)habe Deutz einen Anstieg des Auftragseingangs von 27,4 Prozent erzielt. Der Konzernumsatz erhöhte sich im ersten Quartal 2019 um 9,2 Prozent auf 452,8 Millionen Euro. Deutz erklärte, dass alle Regionen und Anwendungsbereiche zu dieser positiven Entwicklung beigetragen hätten. Einhergehend mit dem höheren Geschäftsvolumen sowie fortlaufenden Effizienzverbesserungen sei das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) im Vorjahresvergleich überproportional zum Umsatz um 15,7 Prozent auf 25,1 Millionen Euro gestiegen. Die entsprechende EBIT-Rendite vor Sondereffekten habe sich um 30 Basispunkte auf 5,5 Prozent verbessert.

Vor dem Hintergrund des anhaltend hohen Kundenbedarfs und aktuellen Auftragsbestandes bestätigt der Vorstand laut Mitteilung trotz eines derzeit allgemein herausfordernden makroökonomischen sowie geopolitischen Umfelds seine Prognose für das Gesamtjahr 2019. So werde weiterhin eine Umsatzsteigerung auf mehr als 1,8 Milliarden Euro und ein Anstieg der EBIT-Rendite vor Sondereffekten auf mindestens 5,0 Prozent erwartet. Positive Sondereffekte könnten sich im laufenden Geschäftsjahr durch die Zahlung der finalen Kaufpreisrate für die Veräußerung des Standorts Köln-Deutz in einer Größenordnung von rund 50 Millionen Euro ergeben. Die vollständige Zwischenmitteilung einschließlich der finalen Zahlen zum 1. Quartal 2019 wird wie geplant am 7. Mai 2019 veröffentlicht.

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