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Strategische Schritte Richtung Zukunft

am Montag, 17.06.2019 - 13:10

Auf ein ereignisreiches Jahr 2018 blickt die Kramp Gruppe zurück, wie dem kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Im vergangenen Jahr konnte Kramp einen Umsatz von 822 Millionen erwirtschaften und einen Nettogewinn von 37,3 Millionen Euro erzielen.

Kramp Eddie Perdok

„2018 war ein Jahr mit vielen Herausforderungen für Kramp“, sagt Eddie Perdok, CEO der Kramp Gruppe. So waren die Akquisitionen von Raico in Italien und Recinsa in Spanien wichtige strategische Schritte Richtung Zukunft. „Stolz sind wir auch darauf, dass wir unsere Partnerschaften mit John Deere, AGCO und SDF festigen und weiter ausbauen konnten. Neben diesen durchweg positiven Entwicklungen sahen wir uns jedoch auch mit den Auswirkungen des kalten Wetters im März und einem trockenen, heißen Sommer in Kombination mit den Herausforderungen innerhalb unserer Lieferkette und internen Prozesse konfrontiert. Dies wirkte sich auf die Belieferung unserer Kunden aus und führte zu höheren Kosten. Obwohl der Umsatz hinter den Erwartungen zurückblieb, ist er im Vergleich zum Vorjahr um 4 % gestiegen – ein dennoch gutes Ergebnis“, erklärt Perdok.

Die Gesamtinvestitionen betrugen laut Mitteilung 2018 rund 25,9 Millionen Euro, davon 11,5 Millionen Euro für IT und E-Business. Zudem investierte Kramp 5,5 Millionen Euro in die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Shuttle-Systeme in Deutschland und in den Niederlanden. Weitere Investitionen wurden in den Erwerb von Grundstücken in Italien für den Bau eines neuen Distributionszentrums getätigt, dessen Fertigstellung für das Jahr 2020 geplant ist und mit dem Kramp seinen Kundenservice weiter verbessern will. „Wir schauen positiv in Richtung des zweiten Halbjahres 2019. Unsere internen Prozesse sind unter Kontrolle und wir werden die Vorteile unserer Investitionen sowie der Akquisitionen und Partnerschaften dazu nutzen, unseren Fachhändlern den bestmöglichen Service auf dem Markt zu bieten“, resümiert Eddie Perdok.