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Umsatzwachstum bei Grammer auch in 2017

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Julia Seitz, Agrartechnik
am
21.02.2018

Der Automobilzulieferer Grammer AG hat heute seine vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt. Mit rund 1,79 Milliarden Euro erwirtschaftete der internationale Zulieferer für Pkw-Innenausstattung und Nutzfahrzeug-Sitze einen um mehr als fünf Prozent höheren Konzernumsatz als im Vorjahr (Vj. 1,69). Damit erzielte der Grammer Konzern nunmehr den siebten Rekordumsatz in Folge.

Grammer Fahnen

Zu diesem erneuten operativen Rekordergebnis haben im abgelaufenen Jahr beide Segmente beigetragen. Das Segment Commercial Vehicles profitierte durch seine globale Aufstellung von einer weiterhin positiven Nachfrage im Lkw-, Baumaschinen- und Staplerbereich sowie einer spürbaren Erholung der Nachfrage im weltweiten Markt für Landtechnik. Der Umsatz im Segment Commercial Vehicles stieg dabei deutlich um 14 Prozent auf rund 0,54 Milliarden Euro (Vj. 474 Mio. €). Das Segment Automotive verzeichnete nach hohen Wachstumsraten in den Vorjahren ein erwartungsgemäß leichtes Wachstum von fast zwei Prozent auf rund 1,29 Milliarden Euro (Vj. 1.271 Mio. €) und konnte im vergangenen Jahr vor allem in China und Nordamerika seine Marktposition weiter ausbauen.

Mit der deutlichen Steigerung des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (operatives EBIT) hat die Grammer AG ihre Strategie zur Verbesserung der Profitabilität auch 2017 trotz schwierigerer Rahmenbedingungen umgesetzt. Das operative EBIT stieg um über 17 Prozent auf rund 80 Millionen Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert (Vj. 68,1). Die operative EBIT-Rendite lag mit 4,5 Prozent ebenfalls deutlich über dem Vorjahr (Vj. 4,0) und übertraf auch die im Oktober 2017 veröffentlichte Gesamtjahresprognose.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug rund 65 Millionen Euro (Vj. 73,0) und war, wie im Laufe des Vorjahres mehrfach berichtet, durch hohe Sonderbelastungen sowie durch Wechselkurseinflüsse beeinflusst.

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