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Servicequalität

VDMA: Gute Noten für Service im Melk- und Kühltechniksektor

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Markus Messerer, Agrartechnik
am
12.07.2016

Die führenden europäischen Melk- und Kühltechnikmarken bieten Service auf Höchstniveau. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige Qualitätsaudit des Herstellerverbandes VDMA.

"Die unabhängigen Auditoren-Teams hatten keinerlei Anlass zu Beanstandungen. Ganz im Gegenteil, erhielten die Hersteller doch durchgehend Bestnoten für ihren Kundendienst", sagt Norbert Alt, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Landtechnik.

Das "Qualitätssiegel Service – zertifiziert nach VDMA" wurde 2016 zum dritten Mal vergeben und würdigt das Qualifikationsniveau und die Lösungskompetenz der Servicetechniker im Außendienst. "Nur zertifizierte Fachkräfte sind in der Lage, die deutlich gestiegenen Serviceerwartungen der Milcherzeuger vor Ort zu erfüllen", so Norbert Alt. Schließlich müsse Melk- und Kühltechnik "Tag für Tag, rund um die Uhr reibungslos funktionieren".

Im Sinne der Milchqualität und des Tierwohls seien regelmäßige Wartungsarbeiten an Melk- und Kühlanlagen erforderlich. Nur ordnungsgemäß eingestellte und gewartete Anlagen würden kontinuierliche Zuverlässigkeit und hohe Effizienz garantieren, so der VDMA in einer Pressemeldung. Neben fundierten Kenntnissen in der Anlagentechnik spielen auch Fragen des Herdenmanagements, der Tiergesundheit sowie baulicher Gegebenheiten und gesetzlicher Bestimmungen eine Rolle, um den Ansprüchen an den Service von Melk- und Kühlanlagen gerecht werden zu können.

Digitalisierung bringt wachsende Anforderungen

"Damit es uns gelingt, all diesen, im Zuge der Digitalisierung weiter wachsenden Anforderungen Rechnung zu tragen, hat der VDMA die Auditierung in diesem Jahr auf eine noch breitere Basis gestellt", betont Norbert Alt. Neben Fachleuten aus der Industrie seien auch Experten aus der landwirtschaftlichen Offizialberatung und dem milchverarbeitenden Sektor in die Zertifizierung eingebunden gewesen.

Die an der VDMA-Qualitätsinitiative beteiligten Melk- und Kühltechnikhersteller müssen alle drei Jahre einem dreiköpfigen Auditoren-Team Rede und Antwort stehen und darlegen, wie sie den definierten Servicestandard unternehmensintern und in Zusammenarbeit mit ihren Vertriebs- und Servicepartnern umsetzen. In einem Audit-Protokoll werden alle Angaben erfasst und von dem neutral besetzten Auditoren-Team bewertet.

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