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Insolvenzverfahren

Vogel & Noot wird nicht saniert, sondern verkauft

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Julia Eder, agrarheute
am
23.08.2016

Die Insolvenzverwalter melden, dass eine Sanierung des Landmaschinenherstellers Vogel & Noot kaum finanzierbar sei. Es soll bereits zahlreiche interessierte Käufer geben.

Anfang August wurde bekannt, dass die Vogel & Noot Landmaschinen GmbH & Co KG das Insolvenzverfahren angemeldet hat. Die Insolvenzverwalter von haben nun das Sanierungskonzept des Unternehmens und vor allem den Finanzplan überprüft. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die die Insolvenzverwalter der Anwaltskanzlei Graf & Pitkowitz herausgegeben haben.

Das Insolvenzverfahren von wurde als Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet. Angeboten wurde eine 30-prozentige Sanierungsplanquote. Das ist laut Prüfern höchstwahrscheinlich nicht finanzierbar.

Vogel & Noot muss verkauft werden

Das Ergebnis der Insolvenzverwalter: muss grundlegend neu ausgerichtet werden - und zwar in Form einer "Auffanglösung", also eines Verkaufs. Laut Pressemitteilung gibt es bereits zahlreiche Interessenten. hat nun den Sanierungsplan zurückgezogen. Neues Ziel der Insolvenzverwalter  ist nun, das Traditionsunternehmen als geschlossene Einheit zu verkaufen und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.

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