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Neuheit

Vollelektrischer Radlader KL25.5e von Kramer

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
13.09.2016

Kramer bietet ab Sommer 2016 einen vollelektrischen Radlader an. Der Lader überzeugt neben der Emissionsfreiheit mit seinen Leistungsparametern, der Geländegängigkeit und geringen Servicekosten, so der Hersteller.

Elektrischer Radlader Kramer

Dank des neuen vollelektrischen Antriebs werden Mensch, Tier und Umwelt durch den geringen Geräuschpegel und die Emissionsfreiheit geschont. Interessant ist laut Kramer die Maschine für den Einsatz in geschlossenen Räumen, beispielsweise bei Verladearbeiten im Obst- und Gemüseanbau, in Gewächshäusern und in tierhaltenden Betrieben, aber auch für kommunale Anwendungen.

Gleich wie bei allen Maschinen und Fahrzeugen sind die üblichen Wartungsintervalle in jedem Fall einzuhalten. Eine Wartung des Motors entfällt jedoch und entsprechend kürzer und somit günstiger fällt der Service der Maschine aus. Darüber hinaus wiegt der Preisvorteil Strom im Vergleich zu Dieselkraftstoff deutlich auf, so Kramer weiter.

In der Größenklasse von 0,65 Kubikmeter Schaufelinhalt stellt Kramer mit dem KL25.5e den ersten vollelektrischen Radlader auf dem Markt vor. Der ungeteilte Rahmen verhindert, dass sich der Abstand zwischen Kontergewicht und Ladeanlage verändert. Daraus resultieren konstante Hebelverhältnisse, die das Arbeiten in allen Lastsituationen sicher machen.

Großen Wert legte die Entwicklung auf eine Abstimmung der Bauteile und Komponenten, um ein feinfühliges Fahren möglich zu machen. Um dies zu erreichen wurden zwei Elektromotoren verbaut: Einer davon für die Arbeitshydraulik und der andere für den Fahrantrieb. Je nach Einsatz des Radladers wird die Leistung vom entsprechenden Motor abgefordert. Dies hilft dabei, den Energieverbrauch des Radladers möglichst gering zu halten. Der Elektromotor wird über Blei-Säure-Akkus, die in der Staplerindustrie eingesetzt werden, betrieben. Je nach Einsatzgebiet und Auslastung des Radladers reicht eine Akkuladung für einen durchgehenden Arbeitseinsatz von bis zu fünf Stunden, berichtet das Unternehmen.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden eine emissionsfreie und umweltfreundliche Maschine anbieten können. Wir sind uns sicher, dass dieses Produkt einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und Effizienzerhöhung unserer Kunden leistet“, so Karl Friedrich Hauri, Geschäftsführer bei Kramer. Die Ladezeit der Maschine betrage je nach Option zwischen sechs und acht Stunden.

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