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Wacker Neuson Group mit zweistelligem Wachstum im ersten Halbjahr

am Dienstag, 06.08.2019 - 13:18

Die Wacker Neuson Group hat ihren Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2019 fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent und erreichte mit 950,7 Millionen Euro einen neuen Rekordwert (H1/18: 825,1 Millionen Euro).

Wacker_Neuson

Das Umsatzwachstum des Konzerns wurde von allen drei Berichtsregionen getragen. In Europa, wo die Unternehmensgruppe knapp drei Viertel ihrer Umsätze erzielt, wuchsen die Erlöse um 15,5 Prozent auf 692,3 Millionen Euro (H1/18: 599,2 Millionen Euro). Neben einer starken Nachfrage aus der europäischen Bauwirtschaft, legte das Geschäft mit Maschinen für die Landwirtschaft deutlich überproportional zu. Der Umsatz mit Rad- und Teleskopladern der Marken Weidemann und Kramer wuchs hier um 31,8 Prozent auf 152,0 Millionen Euro (H1/18: 115,3 Mio. Euro).

In der Region Amerikas erreichte der Umsatz 229,5 Millionen Euro, ein Plus von 13,7 Prozent (H1/18: 201,8 Millionen Euro). Währungsbereinigt lag der Anstieg bei 7,2 Prozent. Das Wachstum resultierte unter anderem aus den Fortschritten beim Ausbau des unabhängigen Händlernetzwerkes in Nordamerika sowie einer guten Entwicklung in Lateinamerika, wo der Konzern zweistellig wachsen konnte.

In Asien-Pazifik wuchs der Umsatz um 19,9 Prozent und erreichte 28,9 Millionen Euro (H1/18: 24,1 Millionen Euro). Das Anfang 2018 eröffnete Werk im chinesischen Pinghu wurde plangemäß weiter hochgefahren. Erfolgreich angelaufen ist zudem die im Sommer 2018 geschlossene OEM-Kooperation bei Mini- und Kompaktbaggern mit John Deere. Während der Konzern den Umsatz in China deutlich steigern konnte, blieb das Geschäft in Australien etwas hinter den Erwartungen zurück.

Trotz der zunehmenden konjunkturellen Eintrübung, wachsender Unsicherheiten und eines Marktumfelds, das zuletzt herausfordernder geworden ist, sind die wichtigsten Zielmärkte der Wacker Neuson Group intakt. Der Auftragseingang liegt insbesondere dank einer starken Nachfrage aus der Bauwirtschaft weiterhin auf hohem Niveau. Für das Gesamtjahr 2019 geht der Vorstand unverändert von einem Umsatz in der oberen Hälfte der Spanne von 1775 bis 1850 Millionen Euro aus (2018: 1.706,5 Millionen Euro), was einem Wachstum von sechs bis acht Prozent entspricht.

Bei der Profitabilität erwartet der Konzern ein im Vergleich zum Vorjahr stärkeres zweites Halbjahr. Positive Impulse sollten insbesondere aus der Region Amerikas kommen, wo im dritten und vierten Quartal 2018 noch ein negativer EBIT-Beitrag verbucht wurde. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet der Vorstand unverändert mit einer EBIT-Marge in der Spanne von 9,5 bis 10,2 Prozent.