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Die Welt der Landwirtschaft steht vor einer neuen Revolution

von , am
13.02.2015

"Landwirtschaftsbetriebe müssen wettbewerbsfähiger werden", erklärt Lucia Salmaso, Geschäftsführerin von BKT Europe. "Die Auslagerung von Dienstleistungen kann hierbei der Schlüssel zum Erfolg sein."

Lucia Salmaso, Geschäftsführerin von BKT Europe © Werkbild
"Die Welt der Landwirtschaft steht vor einem geschichtlichen Wandel, der sich aus den gegenwärtigen, tiefgehenden Veränderungen ergibt. Ein Grund ist sicherlich das Andauern der weltweiten Wirtschaftskrise, die landwirtschaftlichen Betrieben einen neuen Arbeitsstil und eine neue Art der Bewirtschaftung abverlangt. Hierbei werden Regeln, die bisher als unveränderlich angesehen wurden, auf den Kopf gestellt." Soweit der Kommentar von Lucia Salmaso, Geschäftsführerin des europäischen Unternehmenssitzes von BKT, einem der Hauptakteure im Off-Highway Reifenmarkt mit einem Umsatz im Bereich Landwirtschaft in Höhe von 617 Millionen US Dollar. Dies entspricht 65 Prozent des Gesamtumsatzes von 950 Millionen US Dollar in 130 Ländern weltweit. "Die Grenzen der Landwirtschaft werden gerade neu gezeichnet. Dabei werden neue, agronomische Wege festgelegt, die unwiderruflich das Konzept der ‘Wettbewerbsfähigkeit von Landwirtschaftsbetrieben’ als Maßstab einführen. So entstehen entsprechend neue, spezialisierte Berufsbilder wie das des Drittdienstleisters".
 
Der einzelne Landwirt muss heute in der Lage sein, die Produktion und Rendite seines Betriebes zu erhöhen. Mit dem weltweiten Anstieg der Nachfrage nach Nahrungsmitteln und der absoluten Notwendigkeit, den Boden unter geringster Beeinträchtigung der Umwelt zu bestellen, erweist sich der Drittdienstleister als einzige, qualifizierte Figur, die in der Lage ist, in einem Umfeld wettbewerbsfähig zu sein, dessen wachsende Komplexität eine starke Spezialisierung und Innovationsfähigkeit verlangt. Ungefähr 534 000 landwirtschaftliche Betriebe wenden sich an Drittdienstleister - dies entspricht einem Anteil von 33,4 Prozent der gesamten Betriebe. Bei den Handelskammern sind mehr als 31 000 Firmen als Drittdienstleister eingetragen, darunter mehr als 18 000 landwirtschaftliche Betriebe, die einen oder mehrere Arbeitsschritte der Landbearbeitung bei Dritten mit eigenen Landmaschinen ausführen.
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