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LTU 2017

Der Werkstattleiter-Alltag im Fokus

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
16.01.2017

Auf den LTu 2017 wurden – neben den großen Umwälzungen in der Landtechnik – auch die alltäglichen Herausforderungen des Landmaschinen-Fachhandels beleuchtet. Unter anderem diskutierten drei junge engagierte Werkstattleiter darüber, wie man Arbeitsspitzen und Belastungen am besten reduziert.

Werkstattleiter

„Zwischen den Mühlsteinen der Kunden- und Herstelleransprüchen zerrieben – Mitarbeiter berichten über ihren Arbeitsalltag“ lautete das zugehörige Diskussionsthema. Dazu diskutierten Gero Hartke (Werkstattleiter und Servicetechniker bei W. Doormann & Kopplin), Georg Denißen (Werkstattleiter in Alpen bei TC Alpen) und Jens Eichler (Werkstattleiter Claas Baden, Herbolzheim, Niederlassung von Claas Württemberg).

Gerade während der Erntezeit im Sommer kann es in den Werkstätten drunter und drüber gehen – die Mitarbeiter rotieren förmlich. Unzählige Anrufe, Aufträge bearbeiten, Mitarbeiter koordinieren, Servicewagen disponieren, Inspektionen terminieren und vieles mehr erfordern oft ein hohes Maß an Belastbarkeit der Meister. Nicht selten geraten die Werkstattleiter dann an eine Grenze des Machbaren. In einigen Fällen kommt zusätzlich noch der Unmut der Kunden hinzu, wenn diese den Mitarbeiter persönlich für das „Stillstehen der Maschine“ verantwortlich machen. Der Meister muss bei alldem die Ruhe bewahren und darf sowohl das große Ganze, als auch die kleinen Details nie aus den Augen verlieren.

Und so komme es vor – darin waren sich die Diskussionsteilnehmer einig – dass man an die Grenzen der eigenen Kapazitäten stoße. Um hier Abhilfe zu schaffen, diskutierten die drei Werkstattleiter verschiedene Methoden und Lösungen, mit denen sie dem ansteigenden Arbeitsdruck entgegenwirken.

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