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Wiedenmann GmbH: Neues Kombigerät Terra Float Air

la/AGRARTECHNIK
am
16.12.2015

Mit dem neu entwickelten Kombigerät Terra Float Air hat die Wiedenmann GmbH mit Sitz in Rammingen bei Ulm ein vielseitiges Gerät für die Nachsaat präsentiert.
Terra Float Air heißt die Anbaumaschine für Kompakttraktoren mit Heckdreipunkt ab 25 kW Motorleistung und 1 000 Kilogramm Hubkraft.

Sie wird derzeit an die Händler ausgeliefert, um rechtzeitig zur nächsten Saison bereitzustehen. Mit ihr reicht ein Arbeitsdurchgang, um alle Einzelaufgaben rund um die Saat auszuführen. Zunächst lockert und belüftet sie den Boden bis in 30 Millimeter Tiefe, um das Saatbett vorzubereiten. Drei Werkzeuge kommen nach Wahl zum Einsatz: Nägel mit fünf und acht Millimeter Durchmesser sowie feine Schlitzmesser. Ihre drei Trägereinheiten mit insgesamt 1 600 Millimeter Arbeitsbreite sind pendelnd aufgehängt, folgen also der Geländekontur. Das dichte Perforationsbild mit 1 500 Löchern und 500 Schlitzen pro Quadratmeter schafft beste Voraussetzungen auch für die Wasseraufnahme in Trockenperioden. Dass die Schlitzmesser keine durchgehenden Linien ziehen, ist ein Qualitätsmerkmal, so der Hersteller.

Die nachgelagerte Saatguteinheit verfügt über eine Zellenraddosierung mit pneumatisch unterstützter Ausbringung. Sie lässt sich auf alle gängigen Saaten einstellen. Der Luftstrom hat eine Doppelfunktion: Einerseits transportiert der die Saat zu den Pralltellern, andererseits pustet er die Bauteile vor Arbeitsbeginn trocken. Bordeigene Sensoren für Geschwindigkeit und Aushub stellen sicher, dass die Saatablage stets gleichmäßig erfolgt. Die Nebenflächen bleiben frei. Dosierungen ab einem Gramm pro Quadratmeter sind möglich, um einen definierten Bewuchs bei geringsten Kosten zu erzielen. Granulierter Dünger und andere Bodenhilfsstoffe lassen sich ebenfalls ausbringen.

Als dritte Ablaufdisziplin beherrscht die „Air“ das Bürsten und Walzen zum Einbau der Saaten oder von Top-Dress-Materialien. Verschiedene Bürstenhärten und die mehrdimensional pendelnd aufgehängten Nachlaufwalzen sorgen für ein professionelles Resultat mit glatter Oberfläche. Die ohnedies erforderlichen Durchgänge zur Nacharbeit werden drastisch reduziert oder entfallen ganz. Ein integrierter Bordcomputer mit Display steuert die zentralen Funktionen der Maschine. Weil er alle relevanten Daten speichert, lässt sich dasselbe Arbeitsprogramm wiederholt ausführen. Etwaige Fehlbedienungen werden erkannt und angezeigt. 610 Kilogramm wiegt das System einschließlich Saateinheit, Werkzeugen, Bürsten und Walzen.

Weitere Infos unter www.Wiedenmann.de.

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