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Geschäftszahlen

Würth-Gruppe gibt Geschäftszahlen 2015 bekannt

la/AGRARTECHNIK
am
15.01.2016

Die Würth-Gruppe legte ihren vorläufigen Konzernabschluss offen. Das Unternehmen teilte dabei mit, dass es im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von mehr als elf Milliarden Euro erzielte.

Die Würth-Gruppe verzeichnet 2015 gemäß vorläufigem Konzernabschluss einen Umsatz von 11,05 Milliarden Euro (Vorjahr: 10,13 Milliarden Euro). Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, zeigt sich zufrieden mit diesem Wachstum: „Wir konnten den Umsatz um neun Prozent steigern. Das liegt unter anderem an der erfolgreichen regionalen Stärkung einzelner Geschäftsbereiche, dem Ausbau des Niederlassungsnetzes und dem Zuwachs im Außendienst.“ Währungsveränderungen haben das Wachstum der Würth-Gruppe mit 2,5 Prozentpunkten positiv beeinflusst. Regionen wie Süd- und Osteuropa konnten sich durch überdurchschnittliche Wachstumsraten hervorheben. In Spanien wurde eine Umsatzsteigerung von 11,6 Prozent erzielt. Auch außerhalb Europas entwickelten sich die Aktivitäten der Würth-Gruppe positiv, allen voran die nordamerikanischen Gesellschaften. In Deutschland wächst die Würth-Gruppe mit 4,2 Prozent.
Die Monate September und Oktober 2015 waren die bislang erfolgreichsten in der Geschichte der Würth-Gruppe. In beiden Monaten wurde jeweils ein Umsatz von knapp über einer Milliarde Euro erzielt, so die Würth-Gruppe. 1 000 zusätzliche Mitarbeiter im Außendienst hat Würth weltweit im Jahr 2015 eingestellt. Die Würth-Gruppe bleibt damit größter Arbeitgeber für festangestellte Verkäufer und plant 2016 erneut 1 500 Neueinstellungen im Außendienst. In den Ausbau des Multi-Kanal-Vertriebs mit den Elementen Außendienst, Niederlassungen und E-Business wird weiterhin kontinuierlich investiert. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich auf Gruppenebene von 66 044 auf 68 922 erhöht. In Deutschland betrug der Zuwachs über 900 Mitarbeiter.

2015 war ein Eigenkapitalzuwachs in Höhe von 300 Millionen Euro auf rund vier Milliarden Euro zu verzeichnen (Vorjahr: 3,68 Milliarden Euro), was einer Eigenkapitalquote von rund 44 Prozent entspricht. Die Würth-Gruppe investierte 2015 gezielt in Zukäufe in zukunftsträchtigen Auslandsmärkten. Ende des Jahres wurde Des Moines Bolt (Iowa, USA), ein großer Anbieter von Montagetechnik in den USA mit Schwerpunkt auf dem Agrar- und Bausektor (Umsatz 2015: 40 Millionen US-Dollar), erworben. Das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe wird 2015 auf Vorjahresniveau liegen (2014: 515 Millionen Euro). „Investitionen in zukünftiges Wachstum und der zunehmende Preisdruck haben eine parallele Steigerung des Betriebsergebnisses zum Umsatz verhindert. Ziel ist es, die Ertragskraft im Jahr 2016 bei angemessenem Umsatzwachstum zu stärken“, so Robert Friedmann abschließend.

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