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Würth-Gruppe schreibt Rekorde bei Umsatz und Betriebsergebnis

Würth_Vertriebszentrum_West
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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
15.05.2018

Der Umsatz der Würth-Gruppe im Geschäftsjahr 2017 beläuft sich auf 12,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 11,8 Milliarden Euro) – ein Wachstum von 7,5 Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Plus bei 7,9 Prozent. Das Betriebsergebnis stieg auf 780 Millionen Euro.

Würth-Gruppe_Robert Friedmann

Für 2018 erwartet der Konzern ein mittleres einstelliges Umsatzwachstum und ein hierzu proportionales Betriebsergebniswachstum. Aufgelaufen per April 2018 verzeichnet die Würth-Gruppe ein Wachstum von 7,1 Prozent. Vor allem die Gesellschaften in Ost- und Südeuropa wuchsen 2017 sehr dynamisch. Bei den Geschäftsbereichen zeigten die Einheiten Elektronik und Produktion überdurchschnittliche Wachstumsraten. Auch der Vertrieb über elektronische Kanäle entwickelte sich mit einer zweistelligen Steigerung von 19,3 Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro Umsatz sehr positiv. „Wir sehen, dass sich unsere traditionelle Kernkompetenz – der klassische Direktvertrieb und unsere Niederlassungen – mit dem Bereich E-Business immer besser ergänzen“, erläutert Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe den Jahresabschluss.

Betriebsergebnis

Die außergewöhnliche Steigerung des Konzernbetriebsergebnisses von 26,8 Prozent auf 780 Millionen Euro und damit die Erhöhung der Rendite auf 6,1 Prozent (2016: 5,2 Prozent) ist zum einen auf die Produktivitätssteigerung und zum anderen auf ein effizientes Kostenmanagement zurückzuführen. Allerdings ist zu erwarten, dass sich die momentan sehr gute Konjunkturlage mittelfristig nicht auf diesem hohen Niveau halten wird. „Auch die steigende Notierung der Rohstoff- und Stahlpreise wird ihren Einfluss nehmen“, relativiert Robert Friedmann die Erwartung an das Betriebsergebnis 2018.

Deutschland ertragreichste Region

Auch 2017 überzeugte die Region Deutschland, wichtigster und größter Einzelmarkt im Konzern mit einem Umsatzwachstum von 6,1 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Mit einem Betriebsergebnis von 421 Millionen Euro (2016: 351 Millionen Euro) ist Deutschland die ertragreichste Region im Konzern. Der Umsatz wuchs im Ausland um 8,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Region Südeuropa mit einem Wachstum von 11,6 Prozent sowie der wachstumsstärksten Region Osteuropa mit einem Plus von 21,0 Prozent. Auch wichtig ist die Entwicklung in Westeuropa: Hier stieg der Umsatz um 5,2 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro nach einem Wachstum von 1,4 Prozent im Vorjahr.

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