Produktnews Yanmar: Neue Traktoren auf der Demopark-Ausstellung

Yanmar-Traktor mit Frontlader © Yanmar Bild vergrößern
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Auf der Demopark-Ausstellung in Eisenach wird der Traktorhersteller Yanmar die neuen Modelle seiner YT2-Serie vorstellen. Die Serie soll neue Maßstäbe setzen.

Pünktlich zur Demopark 2017 in Eisenach vom 11. bis 13. Juni führt der Traktorhersteller Yanmar die Modelle der neuen Serie YT2 ein. Die neuen Traktoren sind nach Angaben des Herstellers auf die besonderen Bedürfnisse des Kommunal- und Landschaftsbaus abgestimmt.

Entwickelt wurde die YT2-Serie, um die Modelle der EF-Serie abzulösen, so Yanmar. Neben neuem Design überzeugen die Traktoren dem Hersteller zufolge durch Fahrerkomfort, Wartungsfreundlichkeit und Einsatzvielfalt.

YT2-Serie: Stufenloses Getriebe

Die Traktoren werden von einem 3-Zylinder-Common-Rail-Dieselmotor mit einer Leistung von 35 PS (26 kW) angetrieben. Der Motor der Abgasstufe 5 ist mit einem Partikelfilter ausgestattet, der Motoremissionen minimieren und die YT2-Modelle zur Ideallösung für die Innenstadt machen soll.

Ein hydrostatisches Getriebe sorgt Yanmar zufolge für eine stufenlose Beschleunigung im gesamten Leistungsbereich und eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Yanmar wirbt mit hohem Fahrkomfort

Dank eines Doppelpedals kann der Bediener mühelos zwischen Vorwärts- und Rückwärtsfahren wechseln, so Yanmar. Die Aktivierung und Deaktivierung von 2WD und 4WD erfolgt daneben über einen elektrischen Schalter.

Die geräumige Kabine mit nahezu flachem Kabinenboden bietet nach Herstellerangaben viel Platz und eine hervorragende Rundumsicht auf Front- und Heckgeräte und den umliegenden Arbeitsbereich. Weiter verbessert wird die Übersicht durch die Verlagerung der Klimaanlage und des Heizaggregats auf die Rückseite der Maschine.

Isolierte Kabine mit viel Platz in den YT2-Traktoren

Dank isolierter Kabine beträgt der Geräuschpegel in der Kabine ≤ 82 dB (A). Ausgestattet mit Rasenreifen sind die YT2-Traktoren nur 2,08 Meter hoch und haben einen Wendekreis von 3,3 Metern. Im hinteren Bereich verfügen die Traktoren über eine Dreipunktaufhängung mit einer Kapazität von 1350 kg.

Auf der Demopark finden Sie die Vorserienmodelle der YT2-Traktoren am Stand E-585. Erhältlich ist die Serie laut Hersteller Ende 2017.


Mit Material von Yanmar

Praxistest: Kioti-Kompakttraktor aus Südkorea
  • Der Kioti RX7330 aus Südkorea ist auf die vielseitigen Bedürfnisse von kleinen Misch- und Nebenerwerbsbetrieben zugeschnitten.

    © Matthias Mumme
  • Die wichtigen Wartungsstellen des von Deadong bezogenen Motors sind gut zugänglich und kaum verbaut. Der CRDI Turbomotor liefert gut 73 PS aus vier Töpfen. Die Nenndrehzahl liegt bei vergleichsweise hohen 2.600 U/min.

     

    © Matthias Mumme
  • Der Kioti ist für die Wiesenpflege wie geschaffen – aber auch für weit mehr Arbeiten. Ab einem Lenkeinschlag von 35 Grad drehen die Vorderräder doppelt so schnell.

    © Matthias Mumme
  • Für den Heckkraftheber der Kategorie II mit mechanischer Hubwerksregelung hat Kioti eine Hubkraft von rund 2.256 kg angegeben. Der Hebel für die Lage- und Zugwiederstandsregelung befindet sich rechts neben dem Sitz. Zusätzlich lässt sich die Senkgeschwindigkeit der Dreipunkthydraulik regulieren. Ebenfalls am Heck des Schleppers befindet sich serienmäßig das höhenverstellbare Zugmaul von Scharmüller.

     

    © Matthias Mumme
  • Die Türen sind groß und öffnen weit. Die Sicht nach vorne und zu den Seiten wird kaum eingeschränkt (selbst der Auspuff verläuft vorne zum linken Vorderreifen). Durch große Fenster und die schmalen Holme wirkt sie sehr hell. Für die Sicht auf Anbaugeräte ist hinter dem Sitz ein Fenster eingelassen.

    © Matthias Mumme
  • Die drei Steuergeräte sind farblich gekennzeichnet (grau, blau, grün). Mithilfe des orangefarbenen Hebels kann die Zapfwellengeschwindigkeit ausgewählt werden. Serienmäßig ist ein Steuerhebel für die Frontlader­bedienung verbaut.

    © Matthias Mumme
  • Im Armaturenbrett befinden sich analoge Anzeigen von Motordrehzahl, Kraftstoff und Kühlwassertemperatur. Die
    Geschwindigkeit wird digital angezeigt.

    © Matthias Mumme