Neueröffnung ZG Raiffeisen Technik eröffnet Gebrauchtmaschinenzentrum

von , am

Die ZG Raiffeisen Technik intensiviert ihre Aktivitäten beim Handel mit Gebrauchtmaschinen und eröffnet dafür ein eigenes Gebrauchtmaschinenzentrum (GMZ).

ZG Raiffeisen – GMZ Bühl © ZG Raiffeisen Technik Bild vergrößern
Die ZG Raiffeisen Technik intensiviert ihre Aktivitäten beim Handel mit Gebrauchtmaschinen und eröffnet dafür ein eigenes Gebrauchtmaschinenzentrum im badischen Bühl.

Mit dem neuen Vertriebskanal in Form einer zentralen Standorts für die „Gebrauchten“ reagiert der größte Landtechnikhändler Badens auf die steigenden Herausforderungen in einem gut gesättigten Markt. „Immer mehr Kunden sind nur noch dann bereit, in eine neue Maschine zu investieren, wenn sie ihre alte bei uns in Zahlung geben können“, erläutert der Geschäftsführer der ZG Raiffeisen Technik, Martin Bauknecht. „Die regionale Aufnahmefähigkeit von Gebrauchtmaschinen ist jedoch begrenzt. Je länger diese bei uns in den Niederlassungen stehen, desto schwieriger wird es, angemessene Preise in der Wiedervermarktung zu erzielen.“ Zum Verkauf sollen in Bühl auch sogenannte überlagerte Neufahrzeuge kommen.

Ein dreistufiges Vertriebskonzept regele künftig, welche Gebrauchtmaschinen wann über welchen Kanal angeboten werden. Im ersten Schritt liege die Verantwortung noch bei den Verkäufern in den Niederlassungen. Nach drei Monaten gehen die Maschinen nach Bühl zur zentralen europaweiten Vermarktung. Sind sie auch dort nach drei Jahren nicht verkauft, werden sie bei der Agrartechnik-Auktion in Iffezheim versteigert, so die ZG Raiffeisen Technik. Die Veranstaltung, die nach ihrer Premiere im Jahr 2015 weiter etabliert werden soll, war ein erster strategischer Schritt in der Neukonzeptionierung der Gebrauchtmaschinenvermarktung im Unternehmen.

ZG Raiffeisen – GMZ Bühl © ZG Raiffeisen Technik Bild vergrößern
Die über 6.000 Quadratmeter große Liegenschaft mit einer großen Halle biete ausreichend Platz für eine wetterfeste Unterstellung der Fahrzeuge und Gerätschaften sowie die Infrastruktur für Funktionsprüfung, Aufbereitung und gegebenenfalls eine technische Instandsetzung.

Die Bündelung an einem Ort bringe gleich mehrere Vorteile mit sich. „Wer sich für eine Gebrauchtmaschine interessiert – egal ob Zwischenhändler oder Privatkunde – hat bei der Besichtigung gleich mehrere Maschinen als Alternative zur Auswahl“,  sagt Georg Mercker, Leiter Handel bei der ZG Raiffeisen Technik. Außerdem sei das Personal in Bühl auf Verkauf und Vermarktung von Gebrauchtmaschinen spezialisiert und könne sich allein auf dieses Vertriebsthema fokussieren.

Sämtliche Objekte durchlaufen im Gebrauchtmaschinenzentrum eine Eingangs- und Funktionsprüfung. Bei Traktoren, Mähdreschern oder Häckslern der Marke Fendt beispielswiese umfasse diese Prüfung mehr als 200 Punkte. Nach dem erfolgreichen verlaufenen Check werde das Gütesiegel Fendt StarCertified vergeben, das ein Jahr Gewährleistung ab Kauf garantiere. „Ob neu oder gebraucht: Wir legen größten Wert darauf, dass unsere Kunden in die Qualität unserer Produkte vertrauen können“, betont Technik-Geschäftsführer Bauknecht.

Bühl ist in seinen Augen ein optimaler Standort für das Gebrauchtmaschinenzentrum. Die über 6.000 Quadratmeter große Liegenschaft mit einer großen Halle biete ausreichend Platz für eine wetterfeste Unterstellung der Fahrzeuge und Gerätschaften sowie die Infrastruktur für Funktionsprüfung, Aufbereitung und gegebenenfalls eine technische Instandsetzung. Entscheidend bei der Auswahl war laut Bauknecht vor allem die Lage: „Verkehrstechnisch ist der Standort optimal angebunden“, erläutert Bauknecht: „In unmittelbarer Nähe zum Autobahnanschluss A5 sowie in gut erreichbarer Entfernung zum Flughafen Karlsruhe.“ Letzteres könnte vor allem für Interessenten aus dem Ausland von Bedeutung sein. Vor allem in Ost- und Südosteuropa sieht Bauknecht einen Absatzmarkt, der sich für die ZG Raiffeisen Technik lohnen könnte.