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Bayer eröffnet neue ForwardFarm bei Berlin

Bayer eröffnete die zweite deutsche ForwardFarm. Auf der 2.500 ha großen Agro-Farm GmbH bei Berlin soll nachhaltige Landwirtschaft praktiziert werden.

von , am
04.09.2017
Agro-Farm wird Bayer ForwardFarm
Am 1. September eröffnete die zweite deutsche Bayer ForwardFarm. Auf der 2.500 ha großen Agro-Farm GmbH in Nauen präsentieren Geschäftsführer Dirk Peters und Dr. Helmut Schramm, Geschäftsführer der Bayer CropScience Deutschland GmbH, wie nachhaltige Landwirtschaft praktisch umgesetzt wird. Das Konzept ForwardFarming befasst sich mit der Förderung von Biodiversität, Bienengesundheit, Gewässer- und Anwenderschutz. Das Ziel: Nachhaltige Methoden in Partnerschaften entwickeln, sie in der landwirtschaftlichen Praxis umsetzen und einer breiten Öffentlichkeit verständlich machen. © ah/Werkbild
Helmut Schramm, Geschäftsführer der Bayer CropScience Deutschland GmbH
Helmut Schramm, Geschäftsführer der Bayer CropScience Deutschland GmbH, sagte bei der Begrüßung der Gäste: „Das Konzept der Forward-Farmen bietet eine Plattform des Miteinander-Redens.“ © Catrin Hahn
Dirk Peters, Geschäftsführer der Agro Farm
Dirk Peters ist Landwirt in vierter Generation und Geschäftsführer der Agro Farm. Die Säulen des Unternehmens sind Marktfruchtanbau für den Lebensmittelsektor und Energieerzeugung in Form von Bioenergie, Wind- und Solarstrom. Als neue Bayer ForwardFarm setzt der Betrieb eine Reihe von ökologischen Aufwertungsmaßnahmen um. © Catrin Hahn
Dammann Selbstfahrerspritze
Gewässerschutz: Auf dem Betriebshof wurden zur Eröffnung Elemente des Bayer-Konzeptes präsentiert. © Catrin Hahn
Phytobac-System von Bayer
Zur Förderung des Gewässerschutzes wurde hier ein Phytobac-System installiert. Das biologische System für den Abbau von Restflüssigkeiten im Pflanzenschutz verhindert vermeidbare Einträge in Gewässer. © Catrin Hahn
Bayer Befüllsystem easyFlow
Das von Bayer in Zusammenarbeit mit Agrotop entwickelte Befüllsystem easyFlow ist das erste geschlossene Entnahmesystem für flüssige Pflanzenschutzmittel aus Kanistern. es ermöglicht  Teil- und Komplettentnahmen  und reinigt sich selbst vollständig. Es kostet unter 200 Euro. © Catrin Hahn
Lechler Dropleg-Düsen
Gemeinsam mit lokalen Imkern sorgt Dirk Peters für  Bienen und andere bestäubende Insekten. Das tut er unter anderem durch Bienenhotels und Blühstreifen. Aber auch mit der  Verwendung der Dropleg-Düse: Mit diesen Düsen von Lechler wird das Pflanzenschutzmittel unterhalb der Blühzone ausgebracht und damit der direkte Kontakt zu Insekten vermieden. © Catrin Hahn
Parzelle "Schau-Fenster" ohne Pflanzenschutz
In einem "Schau-Fenster" demonstriert Peters den Effekt unterlassenen Pflanzenschutzes. Der Ertrag in den unbehandelten Parzellen dürfte gering sein. © Catrin Hahn
Blühstreifen mit Sonnenblumen
Ein- und mehrjährige Blühstreifen sichern biologische Vielfalt. Weiterhin bieten sie  Nistmöglichkeiten für Vögel und Futterangebote für Insekten. © Catrin Hahn
Getreideaussaat in doppelter Reihenweite mit Untersaat
Getreideaussaat in weiter Reihe: Hier wurden 70 % der üblichen Aussaatmenge in doppelter Reihenweite zeitgleich mit einer Untersaat ausgebracht. Der Ertrag lag laut erster Schätzung bei etwa 80 bis 90 %. Die anschließend aufwachsende blühende Untersaat liefert Bodenbedeckung, Nahrung für Insekten und einen Aufwuchs für die Biogasanlage. © Catrin Hahn
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