Bildergalerie Controlled Traffic Farming: Beispiele in Theorie und Praxis

Controlled Traffic Farming bedeutet, für jeden Arbeitsschritt auf dem Feld dieselben Fahrspuren zu nutzen. So funktioniert das Verfahren in Theorie und Praxis.

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  • Maschinen bei der Stoppelbearbeitung
    Controlled Traffic Farming (CTF) bedeutet, permanente, über Jahre beibehaltene Fahrgassen für alle Arbeitsgänge zu benutzen. Dabei werden die Flächen in einen Fahr- und einen Wachstumsraum getrennt, um den Boden zu schonen.

    © Horsch
  • Reifenspur im Stoppelfeld
    Da die Maschinen immer größer und schwerer werden, müssen Konzepte gegen die Bodenverdichtung entwickelt werden. Bei CTF wird der Druck sehr stark auf eine kleine Fläche, nämlich die Fahrspuren, konzentriert, um die Wachstumszonen zu schonen.

    © Julia Eder
  • Grafik zu Controlled Traffic Farming
    Bei Random Traffic (links), also der willkürlichen Überfahrt, wird der Boden relativ gleichmäßig verdichtet. Hier muss der Bodendruck beispielsweise mit breiten Reifen und wenig Reifendruck reduziert werden. Bei Controlled Traffic (rechts) müssen hingegen alle Maschinen auf dieselbe Spurweite gebracht werden und auch die Arbeitsbreiten aufeinander abgestimmt werden.

    © Martin Holpp
  • Gemüsebau in Holland
    Die Achsen der Traktoren und Anhänger werden dazu häufig auf rund 3,0 m verbreitert und die Reifenbreite auf etwa 40 bis 60 cm reduziert.Die Arbeitsbreiten sollten ein Vielfaches voneinander sein, um doppelte Überfahrungen oder Überlappungen zu vermeiden, zum Beispiel 4,50 m für die Saat, 9 m für die Ernte, 18 m für den Pflanzenschutz.

    © Bakker/CTF Europe
  • Case IH Mähdrescher beim Abtanken
    Einige Hersteller bieten bereits verlängerte Abtankrohre an. Schließlich muss der Überladewagen in der nächsten Spur neben dem Mähdrescher fahren.

    © Werkbild
  • Überladewagen mit Raupen
    Die möglichst schmale Reifenaufstandsfläche erhöht den Schlupf. Raupen können eine Alternative sein. Der Landtechnikhersteller Horsch, der in Tschechien den Betrieb Agrovation gänzlich mit CTF bewirtschaftet, hat sämtliche Maschinen mit Raupen ausgestattet.

    © Horsch
  • 12 Meter breiter Mähbalken
    Interessant ist CTF auch für Grünland, wo Bodenverdichtungen ohnehin nicht Bodenbearbeitungsgeräten gelockert werden können. Wenige Hersteller haben CTF-Lösungen für Grünland im Programm. Von JF Stoll gibt es beispielsweise einen 12-m-Mähbalken mit Mittenablage.

    © Werkbild
  • Mähdrescher beim Abtanken
    Die gesamte Bewirtschaftung auf CTF umzustellen ist zeit- und arbeitsintensiv. Eine Einstiegsmöglichkeit ist CTF light. Dabei werden die permanenten Fahrspuren nur für schwere Fahrzeuge genutzt. Alle Arbeiten, bei denen der Kontaktflächendruck gering ist und der Boden nur wenig verdichtet wird, werden unabhängig von den festgelegten Fahrspuren durchgeführt.

    © Julia Eder