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Frostschäden: Überlebenschance junger Zuckerrüben ermitteln

Niedrige Temperaturen und Frost können junge Zuckerrüben schädigen. Mit diesen Bildern ermitteln Sie die Überlebenschance.

von am
25.04.2017
Frostschaden bei Zuckerrübe
Die Gefahr von Schädigungen ist stark abhängig von der Entwicklung der Pflanzen. Kritisch ist die Situation bei noch nicht oder erst wenige Tage aufgelaufenen Keimlingen. Am anfälligsten für Frostschädigungen ist das Hakenstadium. © LIZ
Frostschaden bei Zuckerrübe
Generell müssen zur Beurteilung vor allem die Keimblätter, das Hypokotyl und der Vegetationspunkt herangezogen werden. © LIZ
Frostschaden bei der Zuckerrübe
Sind zum Beispiel die Keimblätter leicht gelb gefärbt und das Hypokotyl ist eingeschnürt, dann hat die Rübenpflanze eine Überlebenschance von weniger als 50 Prozent. © LIZ
Frostschaden bei Zuckerrübe
Ob aber wirklich Schäden entstanden sind kann man meist erst nach 2 bis 3 Tagen abschließend bewerten. © LIZ
Frostschaden bei der Zuckerrübe
Die genaue Ermittlung des Schädigungsgrades ist wichtig um die richtigen Schritte zur Minimierung des wirtschaftlichen Schadens einzuleiten, denn manche Rüben mit visuell starker Schädigung haben trotzdem sehr gute Überlebenschancen. © LIZ
Frostschaden bei der Zuckerrübe
Bei kritischen Beständen müssen Zählstrecken angelegt und die zu erwartende Bestandesdichte ermittelt werden. © LIZ
Frostschaden bei der Zuckerrübe
Kritisch ist der Zustand der Pflanze auf jeden Fall, wenn das Hypokotyl stark eingeschnürt und sich die die Keimblätter verfärbt haben. Dann hat die Chance kaum mehr eine Überlebenschance. © LIZ
Frostschaden an der Rübe
Sollten die zu erwartenden Bestandesdichten im kritischen Bereich (unter 40.000 Pflanzen / ha) liegen, kontaktieren Sie bitte unbedingt Ihren Anbauberater bevor Sie eine Entscheidung über das weitere Vorgehen treffen. © LIZ
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