Grubberschare - darauf sollten Sie bei der Auswahl achten

Aus ihrem Praxisvergleich haben die traction-Redakteure mehrere Schlussfolgerungen zur Auswahl des richtigen Grubberschars gezogen. Eine davon: Die Varianten mit Scharflügeln (8- und 12-m-Scharspitze) benötigen im Verhältnis zu den Varianten ohne Flügel nicht so viel mehr an Kraft und Diesel, wie erwartet.

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    Fünf unterschiedliche Scharvarianten haben die traction-Redakteure in ihrem Praxisvergleich hinsichtlich Kraftbedarf und Einarbeitungsqualität untersucht. © traction
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    Als Zugfahrzeug diente ein Claas Axion 950 mit 302 kW/410 PS maximaler Motorleistung (ISO). © traction
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    Die aus der externen Verbrauchsmessung gewonnenen Daten wurden mit den CAN-Bus-Daten des Schleppers verglichen. © traction
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    Angesichts der nassen Ernte 2014 waren die Versuchsbedingungen nicht ideal. © traction
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    Für den Praxisvergleich nutzten sie einen 5 m breiten dreibalkigen Lemken Karat. © traction
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    Die Versuchsfläche mit mildem, schüttfähigem Boden wurde einmal flach vorgearbeitet. © traction
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    Die Scheiben spielen bei der oberflächennahen Einarbeitung eine wichtige Rolle. © traction
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    Die ausgehobenen Bodenprofile wurden mit einem Raster abfotografiert und per Software ausgewertet. © traction
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    Die Bodenprofile der Versuchsvarianten ohne Scharflügel zeigten ein deutliches Wellenprofil, während mit angebauten Flügeln der gesamte Bodenhorizont bearbeitet wurde. © traction
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    Das Fazit: Die Varianten mit Scharflügeln benötigen im Verhältnis zu den Varianten ohne Flügel nicht so viel mehr an Kraft und Diesel, wie erwartet. Dabei waren aber ab der mittleren Arbeitstiefe die eingestellten 10 km/h Sollgeschwindigkeit nicht mehr zu erreichen. Zudem zeigten die Einmischergebnisse, dass bis 22 cm Tiefe auf dem Teststandort mit Scharflügeln eine bessere Einmischung von Stroh und Aufwuchs möglich war. Grubbert man noch tiefer, können die Flügel sogar kontraproduktiv sein und das Einmischergebnis verschlechtern - zumindest, wenn dadurch nur noch Arbeitsgeschwindigkeiten von 7 oder 8 km/h möglich sind. Beim Vergleich der Scharspitzen ohne Flügel war das Schmalschar am leichtzügigsten, mischte aber nicht so gut ein. Das beste Einmischergebnis bis 22 cm Arbeitstiefe erzielte die 12-cm-Scharspitze. Die traction-Empfehlung: bei hohen Strohmengen bis zu dieser Arbeitstiefe die 12-cm-Scharspitze, und nicht die 8-cm-Spitze verwenden, zumal sich der Kraftbedarf beider Spitzen im Test nicht besonders unterschieden hat. Bei tiefem Lockern empfehlen sie die 8-cm-Spitze oder, vor allem auf schwerem und weniger schüttfähigem Boden, das 6-cm-Schmalschar. Den ganzen Test finden Sie in der traction Mai/Juni 2015. © traction
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