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Holzfällen: So macht man es richtig

Die motormanuelle Holzernte birgt viele Gefahren. Sicherheit beim Umgang mit der Motorsäge sind das A und O. Auszüge in Bildern aus dem Motorsägenlehrgang der bayerischen Waldbauernschule.

von , am
15.12.2016
Tipps zum Holzfällen
© WBS
Die richtige Schutzkleidung
© WBS
Schnittschutzschuhe
© WBS
Starten der Motorsäge
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Die Baumansprache: Fallbereich ermitteln
© WBS
Der Fallbereich
© WBS
Die Rückweiche
Die Rückweiche ist ihre Lebensversicherung. Räumen Sie daher ihre Rückweiche von möglichen Hindernissen frei. © WBS
Den Fallkerb anlegen
Der Fallkerb gibt dem Baum die Fallrichtung vor. © WBS
Fallkerb richtig anlegen
Dach- und Sohlenschnitt des Fallkerbs müssen sich genau treffen. Kein Unter- und Überschneiden, damit die Bruchleiste nicht geschwächt wird. © WBS
Der Fällheberschnitt
Bei Bäumen bis zu einem Durchmesser von etwa 25 Zentimetern (Schwachholz) wird anstatt eines Keils ein Fällheber verwendet, um den Baum umzudrücken. Wenden Sie dafür diese Schnittführung an. © WBS
Der halbe/halbe-Schnitt
Als Schnittführung bei mittelstarken Stämmen mit einem Brusthöhendurchmesser von 20 bis 35cm hat sich der "halbe/halbe" Schnitt bewährt. Bei dieser Schnittführung wird die erste Hälfte mit auslaufender Kette bis zur Bruchleiste gesägt. Dann wird ein Keil gesetzt. Mit einlaufender Kette wird dann die zweite Hälfte gesägt. © WBS
Sicherheitsfälltechnik
Der Fällschnitt wird mittels Stechschnitt begonnen. Mit auslaufender Kette wird bis zur Bruchleistenmarkierung gesägt. Nun mit einlaufender Kette nach hinten weiter schneiden bis der Platz reicht einen Keil zu setzen. Die Besonderheit ist das Belassen eines Sicherheitsbandes im hinteren Stammbereich. Hierdurch wird der Baum gehalten bis der Fällschnitt auch auf der anderen Stammseite an der Bruchleistenmarkierung fertig gesägt ist und ein weiterer Keil gesetzt werden kann. Zuletzt wird schließlich das Halteband durchtrennt. © WBS
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