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Agrarchemie

Machtverschiebung: Die neuen Mega-Konzerne der Agrarchemie

Nach mehreren Fusionen werden diese Konzerne den Großteil des weltweiten Agrochemie-Umsatzes unter sich aufteilen. Und das sind die Unternehmen.

von am
16.09.2016
Bayer und Monsanto
Bayer und Monsanto unterzeichneten eine bindende Fusionsvereinbarung, die Bayer die Übernahme von Monsanto für rund 66 Milliarden Dollar (knapp 59 Mrd Euro) ermöglicht. © dlv
Dow Chemical und Dupont
Die beiden US-Konzerne Dow Chemical und Dupont sitzen seit Ende vergangenen Jahres am Verhandlungstisch. Die Aktionäre der US-Konzerne Dupont und Dow Chemical haben der geplanten Fusion zugestimmt.Der neue Agrarchemie-Konzern soll eine Größenordnung von 17 Mrd. Euro Umsatz weltweit erreichen.
Syngenta und Chemchina
Der bisherige Agrarchemie-Marktführer Syngenta aus Basel wird gerade für 43 Milliarden Dollar von Chemchina übernommen. Die US-Behörde gibt grünes Licht, allerdings stehen noch kartellrechtlicher Prüfungen anderer Länder aus.Pflanzenschutz-Umsatz von Syngenta: 12 Mrd. EuroGesamtumsatz Chemchina 2015: 32,5 Mrd. EuroGeschätzter gemeinsamer Umsatz mit Agrochemie: 14,8 Mrd. Euro
BASF Pflanzenschutz
Bleibt noch BASF aus Ludwigshafen. Der weltgrößte Chemiekonzern stand bislang abseits der Fusionen, war jedoch mehrfach als Partner im Gespräch. Die Umsätze aus der Pflanzenschutzsparte betragen 5,8 Milliarden Euro im Jahr 2015.
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