Login
Kalbehilfe

Praktiker testen Abkalbemelder Moocall

Kalbt die Kuh heute Nacht? Das hat sich wohl jeder Milchviehhalter schon gefragt. Hier soll Moocall helfen. Wir haben getestet, wie gut er funktioniert.

von am
13.10.2017
Der Abkalbemelder Moocall
Die Verpackung des Moocall Abkalbemelders enthält von der Technik über das Ladekabel bis zur Bedienungsanleitung alle nötigen Komponenten. Man kann gleich loslegen.   © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Moocall besitzt Noppen
Elastische Noppen am Abkalbemelder sollen den Kuhschwanz fixieren ohne ihn zu quetschen. Leider rutschte der Moocall zu Beginn immer wieder ab. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Schnallen, um den Moocall zu befestigen
Bei der ersten Lieferung war das Verschlussband des Moocall relativ kurz und aus Hartplastik. Das nachgelieferte Band war länger und der verwendete Kunststoff elastischer. Das hat das Anbringen des Abkalbemelders deutlich verbessert.   © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Der Moocall wird am Schwanz befestigt
Beim Befestigen des Abkalbemelders kommt es darauf an, dass man das Gerät richtig fixiert. Das heißt, der Moocall darf nicht zu straff sein, damit das Blut nicht abgedrückt wird. Sitzt die Technik zu locker kann sie abfallen. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Der Moocall wird mittels eines USB-Kabels aufgeladen
Die Ladezeit des Moocall beträgt vier bis fünf Stunden. Der Akku des Abkalbemelders hält je nach Alarmmeldungen zwischen 30 und 60 Tage. Die Anschlussbuchse für das Kabel ist gut vor Wasser und Dreck geschützt.  © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Die Anmeldung wird über eine SMS bestätigt
Die Anmeldung des Abkalbemelders ist einfach. Anschließend erhält man von Moocall eine SMS. Wenn der Sensor die Kalbung registriert, sendet er ebenfalls eine Meldung per SMS an das Mobiltelefon. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Jeder Nutzer hat in der App sein eigenes Menü
Der Moocall kann über die App auf dem Smartphone gesteuert werden. Hier gibt es sogar Erfahrungsberichte über den Abkalbemelder aus aller Welt. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Moocall App
Die Erfahrungsberichte auf dem Abkalbemelder kommen aus der ganzen Welt. Die meisten Meldungen sind auf englisch. Dort kann man zum Beispiel erfahren, wie andere das Problem des Fixierens lösen. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Landwirt fixiert Moocall am Schwanz
Der Abkalbemelder von Moocall kostet 329 Euro. Dazu kommen jährlich anfallende Lizenzgebühren von 122 Euro. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Moocall lag im Dreck
Als der Moocall das erste Mal abfiel, dauerte es eine Weile, bis wir ihn wiedergefunden hatten. Da half auch die quietschgrüne Farbe des Abkalbemelders nichts mehr. Das richtige Fixieren ist daher das Wichtigste. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Kuhnummer aufnehmen
Um Kühe in die Datenbank aufzunehmen, können mit der Moocall-App auch Photos als Kennzeichnung aufgenommen werden. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Landwirt erhält Nachricht
Nicht immer kalbte die Kuh, wenn es Moocall meldete. Das ist nicht schlimm, wenn der Stall gleich nebenan liegt. Muss man allerdings erst ein paar Kilometer hinausfahren, kann jeder falsche Alarm ärgerlich sein. Eine Kombination des Abkalbemelders mit einer Stallkamera wäre empfehlenswert. © "Markus Pahlke, dlz agrarmagazin"
Auch interessant