Login
Zukunftsvisionen

Wie sieht das Essen der Zukunft aus?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die gerade laufende Ausstellung 'Food Revolution 5.0' des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg. Über 30 internationale Designer präsentieren ihre Visionen zur Ernährung von morgen.

von , am
17.05.2017
Analogfleisch
Hanan Alkouh aus Kuwait entwickelte in ihrem Projekt ‚Sea-Meat Seaweed‘ eine Fleischalternative aus Dulse Seetang. Die Alge schmeckt gebraten wie Schinkenspeck und enthält viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Das Superfood lässt sich wie Fleisch verarbeiten. © Tom Mannion
Zukunftsernährung
Das Londoner Designstudios Michael Burton & Michiko Nitt stellt ihren Prototypen des 'Near future algae symbiosis suit' vor. Dieser soll die Nahrungsmittelzufuhr der Menschheit revolutionieren. Das Kohlendioxid der Atemluft wird für die Produktion von Algen genutzt, die dem Menschen als Nahrung direkt durch die Maske wieder zurückgeführt wird. © Burton Nitta
Huhn mit VR-Brille
Austin Steward hat mit seinem Projekt Second Livestock das Tierwohl im Auge. Hühnern in Großställen soll mittels dieser Virtual Reality Brille Freilandhaltung vorgetäuscht werden. © Austin Stewart
Mehlwürmer
Schon lange sind Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft im Gespräch. Das Problem ist der "Ekelfaktor". Die Designerin Carolin Schulze hat die Lösung... © Carolin Schulze
3D-Drucker
Sie verarbeitet Mehlwurmpaste mit dem 3D-Drucker zu Gerichten mit vertrauten Namen wie hier: Falscher Hase. © Carolin Schulze
Zukunft
Auch bei dieser Zukunftsvision kommt ein 3D-Drucker zum Einsatz. Die niederländische Designerin Chloé Rutzerveld will in ihrer Arbeit 'Edible Growth' neue Technologien mit natürlichem und nachhaltig produziertem Essen verbinden. Mit dem 3D-Drucker werden Schichten aus essbarem Nährboden, Saatkörnern, Sporen und Hefe hergestellt, aus denen dann durch Photosynthese und Fermentation Pflanzen und Pilze heranwachsen. © Chloé Rutzerveld
Indoor Farm
Diese Zukunftsvision hat es bereits in die Gegenwart geschafft. Die erste Indoor-Farm steht bereits in einem Berliner Supermarkt. Frischer geht's nicht. © Michaela Hille
Auch interessant