Bildergalerie Tüftlertipp: Mobile Getreidetrocknung selbst gebaut

Maschinenbau-Ingenieur Sebastian Spengler hat sich eine mobile Wagentrocknung selbst zusammengestellt. 2016 hat er damit rund 25 t Weizen mit 18 Prozent Feuchtigkeit auf 14,5 Prozent getrocknet.

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  • Heizaggregat
    Nötig ist dafür zunächst ein leistungsfähiges Heizaggregat. Spengler benutzt Belüftungsgebläse mit 1,1 und 2,2 kW, einen Heizventilator mit 46 kW Heiz- und 2.780 m³/h Luftleistung bei 80 °C sowie zwei Wagen. Weiter war eine übliche Wetterstation für Lufttemperatur und -feuchte verfügbar und ein Thermometer mit Außenfühler, das in der Schüttung zu misst.

    © Heinz Gengenbach
  • Mobile Wagentrocknung
    Der 2,3 m x 5,0 m große Hänger mit 1,10 m Schütthöhe ist unter dem Trocknungsboden schwer zu reinigen. Der zweite Hänger hat 1,70 x 3,60 m Grundfläche und 1 m Schütthöhe. Nötig ist ein 1-m-Drainageschlauch zur Luftführung. Wichtig ist, dass der Strömungswiderstand passt.  An diesem Wagen sieht man die Luftzuführung und das Abwasserrohr.

    © Heinz Gengenbach
  • Luftverteiler
    Die Luft führt Spengler durch Kunststoff-Abwasserrohre mit 250, 200 und 150 mm Durchmesser. Der Heizlüfter kann die Warmluft nicht direkt durch die Schüttung blasen, sodass sie dem Gebläse zugeführt wird. Dessen Fördervolumen muss größer sein als das des Heizlüfters, damit die Temperatur auf rund 40 °C sinkt. Künftig will Spengler die Luftführung ändern. Aus Drainage- und KG-Rohren wurde ein Luftverteiler gebaut (Foto). Durch den hinteren Kornschieber wird die Luft zugeführt. Auf dem Bild fehlen noch die Längsrohre für den Wagenboden.

    © Heinz Gengenbach