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Milchwirtschaft

Hintere Plätze für deutsche Molkereien im LTO-Milchpreisvergleich

von , am
02.03.2015

Die Molkereiunternehmen in der EU haben im vergangenen Jahr trotz der eingetrübten Vermarktungsbedingungen mehrheitlich mehr Geld an ihre Lieferanten gezahlt als 2013.

Das ist das Zwischenergebnis des internationalen Milchpreisvergleichs des niederländischen Bauernverbandes (LTO) für 16 größere Milchverarbeiter in Nord- und Mitteleuropa.
 
Demnach lag der durchschnittliche Auszahlungspreis für 1 kg Standardmilch im Jahr 2014 bei 38,03 ct, das waren 0,74 ct/kg mehr als 2013. Allerdings sind in diesen Zahlen Zuschlagszahlungen wie Rückvergütungen noch nicht berücksichtigt, weshalb die Auswertung als vorläufig zu betrachten ist.
 
Immerhin 10 der 16 Molkereiunternehmen konnten ihre Auszahlungsleistung im Vorjahresvergleich erhöhen. An der Spitze des Rankings steht mit einem Milchpreis von 44,67 ct/kg die norditalienische Granarolo. Die französischen Molkereien Danone, Sodial und Lactalis vergüteten ihr Milchgeld mit rund 38 ct.
 
Bei der bayerischen Privatmolkerei Müller ging der durchschnittliche Milchpreis für das Kilogramm gegenüber 2013 um 0,91 ct auf 36,46 ct zurück. Für das Deutsche Milchkontor (DMK) wird ein Minus von 0,48 ct auf 36,49 ct ausgewiesen. Damit rangieren die beiden deutschen Milchverarbeiter in der Rangliste auf den Plätzen 11 und 12. Am Ende des Rankings steht die niederländische DOC Kaas mit einer Auszahlungsleistung von 34,93 ct/kg. © Text: AgE / Foto: Gina Sanders (Fotolia.com)
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