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Tiergesundheit

Baden-Württemberg: Mehr als 1000 LKV-Betriebe im Gesundheits-Monitoring Rind

von , am
16.07.2014

Anfang Juli 2014 nahmen erstmals mehr als 1000 Mitgliedsbetriebe des LKV Baden-Württemberg am Gesundheits-Monitoring des Verbandes teil. Innerhalb eines Jahres waren 200 Betriebe neu hinzugekommen.

Erfreulicherweise ist die Tendenz weiter ansteigend. Mittlerweile arbeiten der LKV und seine Mitgliedsbetriebe eng mit insgesamt 160 Tierarztpraxen im Land zusammen. Im Rahmen des Gesundheits-Monitorings werden von Tierärzten gestellte Diagnosen und Beobachtungen der Landwirte von LKV-Mitarbeitern erfasst und mit den Daten der klassischen Milchleistungsprüfung verbunden. 

Über das Online-Herdenmanagement-Programm „RDV4M“ des LKV Baden-Württemberg stehen alle Gesundheitsdaten ausgewertet den Landwirten zur Verfügung. Die Tiergesundheit rückt so in den Fokus des betrieblichen Herdenmanagements. Auch den beteiligten Tierärzten stehen die Daten, nach Freigabe durch den Landwirt, für die Bestandsbetreuung zur Verfügung.

Mittlerweile sind mehr als 300.000 Diagnosen aus Baden-Württemberg in die gemeinsame österreichisch-deutsche Zuchtwertschätzung eingegangen. Erstmals liegen mit deutscher Beteiligung Zuchtwerte für direkte Gesundheitsmerkmale für Besamungsbullen der Rassen Fleckvieh und Braunvieh vor. Mit großem Engagement arbeiten die Landestierärztekammer, der Bund praktizierender Tierärzte und der LKV in Baden-Württemberg an der Weiterentwicklung des Gesundheits-Monitorings. Im Mittelpunkt stehen dabei Datenschnittstellen zur Praxissoftware von Tierärzten und das Erschließen weiterer Gesundheitsdaten (Labor- und Klauenbefunde). © Text: LKV BW / Foto: seen (Fotolia)
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