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Tiergesundheit

Österreich und Schweiz kämpfen mit IBR-Ausbruch

von , am
18.03.2015

14 Höfe im Tirol, 4 in Niederösterreich und je einer in Vorarlberg und Oberösterreich sind bisher vom Ausbruch der Seuche betroffen. Von 5000 Proben fielen 118 positiv auf. Zahlreiche Rinder wurden auch in die Schweiz und nach Deutschland ausgeführt.

In Bayern sollen bereits bis zu 30 Betriebe betroffen sein und auch in der Schweiz wurden Tiere positiv getestet. Für die österreichischen Rindviehhalter steht der seuchenfreie Status Österreichs auf dem Spiel. Ohne diesen würden die Exporte von Zuchtrindern wesentlich erschwert.

Derzeit finden daher umfangreiche Tests statt. Bis Ende März muss für alle zum Verkauf stehenden Tiere ein Nachweis über deren IBR-Status
erbracht werden. Bei Zuchtrindversteigerungen ist dabei eine Blutuntersuchung vorgeschrieben.

Bei Tieren, die als Nutzkälber oder Nutzrinder vermarktet werden sollen, kann die günstigere Milchtankprobe eingesetzt werden. Österreich hofft, mit dem aktuellen Vorgehen die Situation noch vor dem Alpauftrieb in den Griff zu bekommen.

In der Schweiz sind 3 weitere Tiere positiv auf die Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR) getestet worden. Dies gab das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) bekannt. Die Zahl der positiv getesteten Tiere, die alle vom selben Betrieb stammen, erhöht sich somit auf 5. Daher werden nun alle Tiere, die seit Anfang Dezember 2014 aus diesem Betrieb verkauft wurden oder mit solchen Tieren Kontakt
hatten, auf IBR getestet. Die Schweiz gilt seit 1993 als IBR-frei. © Vetion/lid / Foto: Fotolia.com
 
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